In Wangen bleibt
man hangen

Hinderofenhaus

Ein ungewöhnliches Gebäude mit italienischen Einflüssen ist das Hinderofenhaus. Onofrius Hinderofen, einst Mitglied der „Ravensburger Handelsgesellschaft“, ließ im Jahre 1542 das stattliche Haus an der Ecke Marktplatz/Herrenstraße errichten.

Drei Jahre nach dem verheerenden Brand, der den größten Teil der Oberstadt vernichtet hatte, entstand dieser hoch aufragende Renaissancebau. Er zeigt schlichte, aber kraftvolle Konturen. Besonders reizvoll ist der kleine Innenhof. Das Haus wurde 1582 von der Stadt erworben, diente verschiedenen Zwecken, unter anderem dem Konvent der Kapuziner und als städtisches Kanzleigebäude.

1803 kam das Haus an Bayern, dann an Württemberg. 1966 konnte die Stadt den historischen Bau vom Land Baden-Württemberg zurückkaufen. Nach gründlicher Sanierung wurde 1996 im Erdgeschoss das "Hinder Ofen Café" eröffnet. Alle übrigen Räume werden von der Stadtverwaltung und der VHS genutzt. Die Stadt Wangen zeigt während der Dienstzeiten eine Dauerausstellung mit 34 Exponaten des in Wangen verstorbenen Künstlers Prof. Wolfgang von Websky. Sie gehören zur Epoche des Expressiven Realismus.

Die Besichtigung ist kostenlos. 

Historische Ansicht