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Donnerstag, 23. März 2017

Ausstellung gastiert zwei Wochen in Deuchelried

Das Architekturforum Allgäu macht mit seiner Ausstellung zum Baukulturgemeinde-Preis 2016 halt in Deuchelried.

Sie ist dort von Freitag, 17. bis Donnerstag, 30. März 2017 im Dorfgemeinschaftshaus zu sehen. Am Freitag, 24. März 2017 gibt es unter dem Titel „Nachmittag der Baukultur“ eine Gesprächsrunde. Am Donnerstag, 30. März ist um 19 Uhr ein Filmabend geplant.

Dass diese Ausstellung samt interessantem weiteren Programm nach Deuchelried kommt, liegt an der Auszeichnung der Ortschaft im vergangenen Jahr. Das Gesamtensemble von Dorfgemeinschaftshaus, Platz, Kirche Nowak-Stadel und Gasthaus wurde als Gesamtensemble ausgezeichnet. Zur Erinnerung: In der Laudatio hieß es: „Die Erneuerung der Ortsmitte in Deuchelried - von der Gemeinde Wangen im Hintergrund tatkräftig befördert - mit dem zentralen Dorfgemeinschaftshaus zeigt beispielhaft, wie durch Baukultur eine positive Dynamik auf das gesamte Dorfleben ausstrahlen kann. Durch das mit Bürgerbeteiligung entstandene Bauprojekt, das neben den gemeindlichen Aufgaben auch wichtige städtebauliche Funktionen übernimmt, ist eine neue Aufbruchstimmung im Dorf entstanden. Auch private Bauherren haben inzwischen im Bereich der neuen Dorfmitte investiert und weitere hochwertige Projekte realisiert. Eine Fortsetzung dieser Tendenz würde das positive Gesamtbild noch verstärken.“

Die Ausstellung wird eine ganze Reihe spannender Projekte zeigen, viele von ihnen stammen aus Vorarlberg, wo auch das Architekturforum seinen Schwerpunkt hat. Sie war zuvor in Pfronten, Holzgünz und Sulzberg zusehen. Anschließend wandert sie weiter nach Marktoberdorf und Kempten.

Beim "Nachmittag der Baukultur" geht es von 15 bis 18 Uhr unter anderem um Themen wie interkommunale Zusammenarbeit, die Umnutzung landwirtschaftlicher Betriebe im Außenbereich, Nachverdichtung, gemeinschaftliches Wohnen oder die Aufenthaltsqualität öffentlicher Plätze. Dazu gibt es Vorträge zu den Themen  Nachverdichtung, Umnutzungen im Außenbereich (Bauernhöfe), Gemeinschaftliches Wohnen sowie   Öffentliche Aufenthaltsbereiche (Plätze). Anschließend ist das Publikum zur Diskussion aufgerufen.