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Dienstag, 28. März 2017

Frühjahrskonzert der Stadtkapelle mit namhafter Violinistin

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Portrait Sandra Marttunen © Sandra Marttunen

Für ihr Frühjahrskonzert am Samstag, 8. April 2017 um 20 Uhr im Festsaal der Waldorfschule hat die Stadtkapelle eine ganz besondere Solistin eingeladen.

Das Blasorchester unter der Leitung von Musikdirektor Tobias Zinser wird gemeinsam mit der Violinistin Sandra Marttunen auftreten. Die gebürtige Kölnerin, die mit ihrer Familie in Kißlegg lebt, sammelte Erfahrungen als Kammermusikerin und in verschiedenen namhaften Orchestern, wie dem Symphonieorchester des Hessischen Rundfunks oder dem Mahler Chamber Orchestra.

Seit 2005 hat sie eine feste Stelle als 1. Violine bei den Bamberger Symphonikern, der Bayerischen Staatsphilharmonie. Obwohl sich Sandra Marttunen derzeit in Elternzeit befindet, hat sie sich zu einem gemeinsamen Konzert mit der Stadtkapelle Wangen bereit erklärt. Sie wird ihr solistisches Können bei „Introduktion und Rondo Capriccioso, op. 28“ von Camille Saint-Saëns, in der Blasorchesterbearbeitung von Jos van de Braak, zum Besten geben. Saint-Saëns schrieb dieses Meisterwerk für Violine und Orchester im Jahr 1863 für den legendären Geigenvirtuosen Pablo de Sarasate.

Sandra Marttunen wird zudem auch beim musikalischen Höhepunkt des Frühjahrskonzertes als Solistin zu hören sein: Die sinfonische Dichtung „Scheherazade op. 35“ von Nikolai Rimski-Korsakow nimmt den kompletten zweiten Konzertteil in Anspruch und ist in der imposanten Blasorchesterfassung mit Solo-Violine nicht oft zu hören. Die vier Sätze der Suite trugen zunächst programmatische Titel mit Bezug auf die Geschichten von „1001 Nacht“. Rimski-Korsakow selbst änderte die Satztitel später in reine Tempobezeichnungen.

Auch das weitere Programm der Stadtkapelle verspricht einmal mehr ein unvergessliches Konzerterlebnis. So wird die kraftvolle „Jubilee Overture“ des Briten Philip Sparke ebenso erklingen wie der liebliche „Colonial Song“ von Percy Aldridge Grainger, ein musikalisches Geschenk an seine Mutter Rose. In „Pompeii – The Ruins know the long and magnificent History“ vertont der japanische Blasorchesterkomponist Satoshi Yagisawa die dramatischen Geschehnisse um den Ausbruch des Vesuv im Jahr 79.

Info: Karten für 10 Euro (ermäßigt 6 Euro) gibt es beim Gästeamt in Wangen, unter www.reservix.de oder bei den Musikern der Stadtkapelle.

Weitere Infos: www.stadtkapelle-wangen.de