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Donnerstag, 4. Mai 2017

Heimatbund verlängert Ausschreibungsende

Die Ausschreibung für den Kulturlandschaftspreis des Schwäbischen Heimatbundes ist verlängert worden.

Privatpersonen, Vereine und Initiativen, die sich in Württemberg vorbildlich um den Erhalt traditioneller Landschaftsformen kümmern, können sich noch bis zum 15. Juni 2017 bewerben.

„Kulturlandschaften sind lebendige Zeichen für bewussten und nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen. Sie sind Teil der Zukunft unseres Landes und bieten Identifikation für alle Menschen. Wer sich um ihre Pflege sorgt, ist Vorbild und verdient öffentliche Anerkennung“, erläutert Dr. Bernd Langner, Geschäftsführer des Schwäbischen Heimatbundes, die Intention des mit über 10.000 Euro dotierten Preises. Im Fokus stehen etwa Streuobstwiesen, Weinberge in Steillagen, durch Beweidung entstandene Wacholderheiden oder die gelungene Rekultivierung eines Steinbruchs. Besonderes Augenmerk richtet die Jury auf die Verbindung traditioneller Bewirtschaftungsformen mit innovativen Ideen, zum Beispiel zur Vermarktung der Produkte und zur Öffentlichkeitsarbeit.


Der mittlerweile traditionelle Jugend-Kulturlandschaftspreis ist einer von sechs Hauptpreisen, die mit jeweils 1.500 Euro dotiert sind. Ein Sonderpreis würdigt die Dokumentation, Sicherung und Restaurierung von Kleindenkmalen. Dazu können Gedenksteine, steinerne Ruhebänke, Feld- und Wegekreuze, Bachbrücken, Trockenmauern sowie Wegweiser oder Feldunterstände gehören. Preiswürdig kann auch die inhaltliche Aufbereitung in Gestalt eines Buches sein.

Sämtliche Informationen sind auch unter www.kulturlandschaftspreis.de abrufbar.