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Freitag, 28. Juli 2017

Praßbergschule feiert Richtfest für Anbau

Noch 35 Werktage sind es laut Schulleiter Jürgen Lindner bis zum Einzug der ersten Schüler hat in den Anbau der Gemeinschaftsschule. Jetzt wurde Richtfest gefeiert.

Nach den großen Ferien werden in dem neuen Anbau im Erdgeschoss 66 Schüler und Schülerinnen der sechsten Klasse einziehen. Im Winter werden dann die weiteren Räume im ersten und zweiten Obergeschoss fertiggestellt, wie Schulleiter Jürgen Lindner sagte. Die Räume seien „ein Traum“, und so dankte er Oberbürgermeister Michael Lang und dem Gemeinderat der Stadt Wangen, dass sie den Anbau im Wert von 2,6 Millionen Euro ermöglichten.

Lang lobte die „ungeheure Leistung der Handwerker“, mit deren Hilfe binnen einem halben Jahr nutzbare Schulräume geschaffen würden. Dass das zeitlich Korsett so eng wurde, liegt an den widrigen Witterungsumständen zu Beginn der Baustelle. An der Schule, die 1954 gebaut wurde, hat sich viel getan. OB Lang verwies darauf, dass die letzte große Baustelle an der Praßbergschule 2005 mit dem Verbindungstrakt ausgeführt wurde. „Es ist die erste Schule, an der wir binnen zehn Jahren zwei Fertigstellungen feiern“, sagte Lang. So können jetzt die beiden Schulstandorte Praßbergschule und Anton-von-Gegenbaur-Schule zusammengeführt werden. Den Lehrerinnen und Lehrern wünschte er angesichts der Tatsache, dass die Räume Richtung Kunstrasenplatz hinausgehen, dass die Schüler dort möglichst wenig Ablenkung finden.

64 Pfähle mussten für die Gründung 15 Meter in die Erde getrieben werden. Während das Untergeschoss in Massivbauweise ausgeführt wurde, sind die beiden aufgebauten Stockwerke in Holzbauweise mit der Brandschutzklassifizierung F90 erstellt. 500 Quadratmeter Außenfläche und 600 Quadratmeterfläche habe der Anbau, rechnete Architekt Frank Drögehoff vor.

Die Zimmerleute der Firma Maier hievten dem Brauch gemäß das Bäumchen auf den Bau, sprachen ein Gedicht auf die Schule und warfen am Ende Glas und Flasche zum Zerplatzen zu Boden.