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Samstag, 10. Februar 2018

Schutzgebietsnetz wird weiter aufgebaut

Das Regierungspräsidium beginnt mit der Erststellung eines Managementplans für das Feuchtgebiet bei Waldburg und Kißlegg.

Die Staaten der Europäischen Union haben das europaweite Schutzgebietsnetz „Natura 2000“, bestehend aus FFH-Gebieten und Vogelschutzgebieten, aufgebaut. Zur dauerhaften Sicherung der hier vorkommenden Lebensraumtypen und Arten der FFH- und Vogelschutz-Richtlinie werden Managementpläne erstellt. Im Regierungsbezirk Tübingen wird in diesem Jahr unter anderem mit der Erstellung des Managementplans für das 8224-311 „Feuchtgebiete bei Waldburg und Kißlegg“ begonnen.

Der Managementplan soll von Januar 2018 bis voraussichtlich Januar 2020 bearbeitet werden. In diesem Jahr erfolgt eine Bestandsaufnahme und Bewertung der relevanten Lebensraumtypen und Arten. Auf dieser Grundlage werden Ziele und Maßnahmen formuliert. Das Ergebnis der Planung wird voraussichtlich im Herbst 2020 in einem örtlichen Beirat diskutiert. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Stellungnahme im Rahmen einer öffentlichen Auslegung.

Weitere Informationen zum Managementplan gibt es bei einer Informationsveranstaltung, die im Laufe der Projektzeit durchgeführt werden soll.

Das Referat 56 – Naturschutz und Landschaftspflege – des Regierungspräsidiums Tübingen trägt die Gesamtverantwortung für den Managementplan. Ansprechpartnerin ist Sylvia Schaal (Tel.: 07071/757-5310).

Ansprechpartner für den Bereich Wald ist beim Regierungspräsidium Tübingen, Referat 82 – Forstpolitik und forstliche Förderung – Urs Hanke (Tel.: 07071/602-268).


DAs Regierungspräsidium bittet darum, die Planerstellung und die hierfür beauftragten Gutachter zu unterstützen. Informationen zu Natura 2000 in Baden-Württemberg können unter https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/natur-und-landschaft/europaeische-naturschutzrichtlinien abgerufen werden (die genaue Lage der Natura 2000-Gebiete ist im „Daten- und Kartendienst“ einsehbar).