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Montag, 27. November 2017

Thema Parken nimmt breiten Raum ein

Bei einer Versammlung der Wangener Händler aus dem Bereich der Altstadt und dem Waltersbühl im Rathaus haben sich die Unternehmer und die Stadtverwaltung zu Entwicklungen und Wünschen ausgetauscht.

Oberbürgermeister Michael Lang hatte zu dieser Veranstaltung eingeladen, um nach Abschluss des Kaufland-Prozesses zu sehen, wie man sich als Stadt und Handel für die Zukunft aufstellen kann – auch im Hinblick auf die Landesgartenschau 2024.

Oberbürgermeister Michael Lang stellte vor, was die Stadt in den vergangenen Jahren unternommen hat, um die Altstadt auch für die Zukunft attraktiv zu machen, insbesondere die Sanierungen am Postplatz,  in der Schmiedstraße und in der Bindstraße. Er stellte in Aussicht, dass auch die Karlstraße, die Spitalstraße und die Zunfthausgasse überarbeitet werden. So wie die Bindstraßeneinweihung, so stelle er sich die belebte Altstadt auch bei der Landesgartenschau vor, sagte Lang.

Breiten Raum nahm das Thema Parken in allen seinen Facetten ein. OB Lang sagte, rund um die Altstadt sei für Parkplätze gesorgt worden, zuletzt am kostenfrei nutzbaren ehemaligen Hartplatz am Gehrenberg. Insgesamt gibt es in der Stadt 1295 freie Parkplätze, gebührenpflichtig  sind lediglich 614. In der Diskussion wurde unter anderem gefordert, dass man auch in Wangen die Möglichkeit haben soll, zu parken, einzukaufen und erst dann zu bezahlen. So wie es jetzt gehandhabt werde, gerieten die Kunden unter Stress, wenn sie merkten, dass ihr Parkschein ablaufe. OB Lang erläuterte, dass Parkgebühren auch dazu dienten, Parkende zu lenken.

Den Gedanken, in der Altstadt versenkbare Poller einzubauen, hat OB Lang inzwischen wieder in Frage gestellt. Denn aus anderen Städten wisse man inzwischen, dass diese Verkehrshindernisse  sehr störungsanfällig seien. Weitere Überlegungen wird sicher das Thema Busverkehr in der Altstadt brauchen. Lang hatte gesagt, man könnte überlegen, den Bus in die Bindstraße bis zur Haltestelle am Saumarkt einfahren zu lassen, um damit die Unterstadt anzudienen. Dann könnte er über die Karlstraße Richtung Volksbank geleitet werden, wo er Besucher nahe an der Oberstadt aussteigen lassen könnte.  Doch es gab Einwände, die unter anderem auch ins Feld führten, dass vor allem ältere Menschen oder Menschen mit Gehbehinderung möglichst dicht an die Geschäfte oder Ämter herangefahren können sollten.

Die Sorge, dass Besucher der Landesgartenschau gar nicht in die Wangener Altstadt kommen werden, teilt OB Lang nicht. „Diese Gäste wollen von Wangen alles sehen, was schön ist - auch die Altstadt“, sagte er und erläuterte, dass man die Besucherströme auch durch die Altstadt lenken werde. Zudem würden die Führungen bereits heute an der Altstadt beginnen.

Geteilt waren die Stimmen jedoch bei der von OB Lang gestellten Frage, ob es nicht möglich sei, die Öffnungszeiten vor allem am Samstag anzugleichen und länger offen zu halten.

Nachdem die Diskussion breiten Raum eingenommen hatte, stellte der Geschäftsführer der Leistungsgemeinschaft Handel und Gewerbe, Christoph Morlok, die Aktivitäten der Leistungsgemeinschaft in aller Kürze dar. Er warb unter anderem dafür Mitarbeiter mit Punkten eine steuerlich interessante Zugabe zu ermöglichen und er warb dafür, dass auch jene, die bisher nicht in der LG beteiligt sind, beizutreten.