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Samstag, 4. Februar 2017

Wangen und Deuchelried weiter Luftkurort

Das Gutachten des Deutschen Wetterdiensts bestätigt, dass Wangen und Deuchelried weiterhin die Lufthygienischen Voraussetzungen für das Prädikat „Luftkurort“ erbringen.

Zur Bestätigung des Prädikates „Luftkurort“  für die Stadt Wangen und die Ortschaft Deuchelried ließ das Gästeamt die Luft in den verschiedenen Ortsbereichen nach den Richtlinien des Deutschen Heilbäderverbandes  und des Deutschen Tourismusverbandes analysieren. Gemessen wurde gut ein Jahr lang im Zeitraum März 2015 bis April 2016 an den drei Standorten Frauentorplatz, Freibad und Deuchelried.

Durch die Auswahl der Standorte sollten die lufthygienischen Verhältnisse im gesamten Aufenthaltsbereich von Urlaubsgästen erfasst werden. Die Luftproben wurden auf grobe Staubteilchen (gesamter Grobstaub ohne Blütenpollen), auf „schwarze“ Grobstaubpartikel, auf Blütenpollen sowie auf den Gehalt an Stickstoffdioxid untersucht. Der „schwarze“ Grobstaub entsteht vorwiegend durch den Kraftfahrzeugverkehr, vor allem durch Abrieb der Reifen und des Fahrbahnasphalts sowie beim Heizen mit Holz und Kohle. Feinstaub und Stickstoffdioxid gelangen hauptsächlich durch die Abgase des Verkehrs und im Winter durch Heizungen  in die Luft.

An der Messstelle am Frauentorplatz enthielt ein Kubikmeter Luft wegen des Verkehrs im Durchschnitt 11,3 Mikrogramm Grobstaub. Erlaubt ist an diesem verkehrsreichen Standort eine mittlere Staubkonzentration von maximal 28 Mikrogramm pro m³. An den Standorten Freibad und  Deuchelried wurden Staubkonzentrationen von 6,3 und 6,2 Mikrogramm pro m³ festgestellt.

Feinstaub erstmals erfasst

Erstmals wurde  in Wangen auch eine Messung von Feinstaub in Auftrag gegeben. Diese zusätzliche Messung ist freiwillig. Die Messanlage für Feinstaub wurde ebenfalls am Frauentorplatz installiert. Die Konzentration des Feinstaubs liegt mit 8,4 Mikrogramm im Normalbereich. Dies bedeutet eine Richtwertausschöpfung von 42 Prozent. Beim Ruß im Feinstaub wurde mit 0,9 Mikrogramm ebenfalls ein kurortüblicher Wert gemessen, was eine Ausschöpfung des Richtwerts von 52 Prozent bedeutet.
Die Belastung durch Stickstoffdioxid wurde ebenfalls gemessen. Das Ergebnis zeigt, dass an allen Standorten die geltenden Richtwerte eingehalten werden konnten.

Das Prädikat hat zehn Jahre Gültigkeit.