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In Wangen bleibt
man hangen
Naturschutzgebiete

Fauna Flora Habitat-Richtlinie

1998 wurde die FFH-Richtlinie (Richtlinie zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen) sowie die Vogelschutzrichtlinien in deutsches Recht umgesetzt. Damit verpflichtet sich die Bundesrepublik, geeignete Gebiete die für das europaweite Schutzgebietsnetz „Natura 2000“ aufgrund fachlicher Kriterien in Betracht kommen, zu benennen. Das Meldeverfahren sowie die Beteiligung und Anhörung der Betroffenen wurde 2001 abgeschlossen.

Mit der Schutzgebietskonzeption soll auf europäischer Ebene die Erhaltung der biologischen Vielfalt gesichert werden. Es soll ein zusammenhängendes Netz europäischer Schutzgebiete entstehen, das in seiner Gesamtheit das Überleben der verschiedenen Lebensraumtypen und Arten gewährleisten soll.

Viele der geschützten Lebensräume und Arten sind erst durch die verschiedenen Landnutzungsformen entstanden und ihr Fortbestand hängt hiervon ab. Es geht also häufig darum, in den FFH-Gebieten diejenige Bodennutzung zu erhalten, die ihren schutzwürdigen Zustand begründet hat (Merkblatt zur Umsetzung von Natura 2000). Im Anhang sind die FFH-Gebiete für die Verwaltungsgemeinschaft aufgeführt.

Insgesamt haben 6 verschiedene Gebiete einen mehr oder weniger großen Anteil an den Gemarkungen der Verwaltungsgemeinschaft Wangen, Achberg, Amzell. Dabei handelt es sich zum großen Teil um bereits bestehende Naturschutzgebiete. Unter diesen Schutzstatus fällt vor allem das Gewässersystem der Argen sowie zahlreiche Feuchtbiotope und Kleingewässer.