background
In Wangen bleibt
man hangen
Naturschutzgebiete

Geomorphologie

Der geologische Aufbau Wangens wurde im wesentlichen vom Eis und Schmelzwasser des letzten Gletschervorstoßes der Eiszeit geprägt. Es dominieren daher oberflächlich unsortiertes Moränenmaterial wie schluffige Geschiebemergel unterschiedlichster Beimengungen, oder Schmelzwassersedimente, d. h. nach Korngrößen sortierte Kiese, Sande und Tone. Allen genannten Materialien ist in der Regel ein hoher Kalkgehalt gemeinsam, aus dem die ursprünglich alpine Herkunft erkennbar wird.

Als jüngste Ablagerung sind noch Hoch- und Niedermoortorfe erwähnenswert, die in fast allen Senken und Rinnen des Gebietes zu finden sind. Eine gänzlich untergeordnete Rolle spielt dagegen Material aus dem vorausgegangenen Erdzeitalter, dem Tertiär, das nur in tief eingeschnittenen Erosionsrinnen wie etwa im Argental in Form der „Oberen Süßwassermolasse“, einem marinen Sediment, oberflächlich ansteht.

Das Relief und die Gewässer spiegeln das Geschehen am Ende des Eiszeitalters noch heute wider: Typisch sind dabei die bewegte, von Witterungseinflüssen noch wenig eingeebnete Oberflächengestalt, die zahlreichen, häufig natürlicherweise abflußlosen Hohlformen und das kleinräumige, scheinbar regellose Fließgewässernetz. Einige besonders prägende geologische Erscheinungen in Wangen sind: