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Einfach Ankommen
und Wohlfühlen

Vermarktung der historischen Bestandsgebäude

Die Nutzer und der Nutzungszweck der bis zum 31.12.2016 ausgeschriebenen historischen Bestandsgebäude im ehemaligen Spinnerei-Quartier stehen fest.

Die früheren Arbeiterwohngebäude im Süden des Areals werden von Immobilien Ritter saniert. In den Gebäuden sollen jeweils acht Mietwohnungen unterschiedlichen Zuschnitts entstehen. 

Zwei Wohngebäude werden ebenfalls von lokalen Interessenten zu Mietwohnungen umgebaut. In der Mitte des ehemaligen Arbeiterquartiers entstehen neue Wohnhäuser durch die Genossenschaft Wohnen Plus.

Im ehemaligen Konsum wird ein Architektenbüro einziehen. Das Gebäude bleibt dabei in seiner derzeitigen Struktur komplett erhalten. Im Erdgeschoss werden die eigentlichen Arbeitsräume einziehen, während das Obergeschoss mit seiner eigentümlichen und teilweise niederen Dachform zum Besprechungsraum ausgebaut werden soll.

Das Magazin wird wie früher handwerklich genutzt. Ein Steinmetz-Betrieb aus Opfenbach wird dort einziehen und die obere Etage zur Wohnung umbauen. Die Flächen um das Gebäude herum könnten auch als Ausstellungsflächen dienen.

In das ehemalige Altersheim soll ein „Junges Hotel im alten Heim‘“ einziehen. Christian Skrodzki, der Motor des Bürgerbahnhofs in Leutkirch, will aus diesem Haus ein Hotel für Menschen machen, die keine allzu großen Ansprüche an eine Unterkunft haben. Das Angebot soll sich vorrangig an Radfahrer, Wanderer, Familien und junge Leute mit kleinem Reisebudget richten. Angedacht sind auf dem Gelände auch Baumhäuser oder Lauben, in denen Gäste übernachten könnten.

Die Sanierung der Neuen Spinnerei und der Weberei in der ERBA ist vom Gemeinderat an Wilhelm Forster und Wolfgang Forster vergeben worden.Die Neue Spinnerei soll nach ihren Plänen im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss gewerblich sowie im zweiten Obergeschoss und einem neuen Dachgeschoss zu Wohnzwecken genutzt werden. Die Wohnungen sollen einen „loftähnlichen Charakter“ haben. Im Erdgeschoss soll nach den Vorstellungen der Familie Forster ein Café einziehen, das tagsüber auch den Bedarf der im ERBA-Gelände arbeitenden Menschen  bedient und abends zum Essen einlädt.

Die Gewerbeflächen sollen möglichst flexibel gestaltet werden. Dort könnten sich zum Beispiel nicht störende technisch orientierte Unternehmen oder freie Berufe wie Ärzte, Ingenieure, Architekten oder Physiotherapeuten ansiedeln. Die großen Fenster, die die Fassade  der Neuen Spinnerei prägen, sollen in ihrer Struktur und Kleinteiligkeit erhalten bleiben. Um dies erreichen zu können, hat die Firma Metallbau Forster  gemeinsam mit dem Hersteller der Fensterprofile in dem Familienunternehmen eine Lösung entwickelt. So können neue Fenster hergestellt werden, die den alten in der Art, Ausführung, im Material und in der Aufteilung entsprechen. Auf diese Weise kann auch der Charakter des Gebäudes erhalten bleiben.  Das Unternehmen hatte dafür nach eigenen Angaben bereits intensiven Kontakt mit dem Landesdenkmalamt. Um zu zeigen, wie die neuen Fenster aussehen könnten, wurde im Vorfeld der Beratung im Gemeinderat, ein Fenster hergestellt und in der Fassade der Neuen Spinnerei eingebaut.

Das Gebäude soll über zwei Treppen und einen Aufzug sowie im südlichen Teil durch einen weiteren Innenhof erschlossen werden. Dort sollen herkömmliche Flure weitgehend vermieden werden. Vielmehr sollen auf den Freiflächen Begegnungsflächen für Mitarbeiter der Unternehmen sowie Laubengänge für die Bewohner entstehen. Die Wände sollen in der Neuen Spinnerei so gesetzt werden, dass die historischen Stahlstützen in den Gewerberäumen sichtbar bleiben und ihnen ein besonderes Ambiente geben.

Im Bereich der ehemaligen Weberei entsteht die Quartiersgarage als Parkdeck. Es schließt direkt an das ehemalige Pförtnerhaus und die im Rahmen des Bundesprogramms Nationale Projekte des Städtebaus geplante Veranstaltungshalle an. 340 Parkplätze entstehen dort. Darüber hinaus besteht auf freier Fläche die Möglichkeit, 2000 Quadratmeter Fläche für Gewerbenutzungen zu entwickeln.

So sind neben Begrünungen der Fassade des Parkdecks und der Dächer der Neuen Spinnerei und der Weberei auch eine Reihe anderer Möglichkeiten angedacht, den Gebäudekomplex zu einem Teil der Landesgartenschau werden zu lassen.

Wer sich vorstellen kann, in Gewerberäume der Neuen Spinnerei einzuziehen, kann sich direkt mit Wolfgang Forster
Telefonnummer 07522/7592611

oder bei der Stadt Wangen mit
Wirtschaftsförderer Holger Sonntag
Telefonnummer 07522/ 74-109
Email: holger.sonntag @wangen .de

in Verbindung setzen.

 

 

Landesgartenschau GmbH
Aumühleweg 5
88239 Wangen im Allgäu
Tel. 07522 / 91 68 800

Karl-Eugen Ebertshäuser
Tel. 07522 / 91 68 810
karl-eugen.ebertshaeuser@
lgswangen2024.de

Katharina Bernt
Tel. 07522 / 91 68 811
katharina.bernt@
lgswangen2024.de

Stadt Wangen im Allgäu
Stadtbauamt
Fachbereich Stadtplanung
88239 Wangen im Allgäu

Claudia Adler
Postplatz 1
Tel. 07522 / 74 178
claudia.adler @wangen .de

Johanna Müller
Aumühleweg 5
Tel. 07522 / 91 68 812
johanna.mueller@
lgswangen2024.de