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Mittwoch, 14. März 2018

Buch nimmt indonesische Kriegsopfer in den Blick

Bildautor: Dieter Seibel

Bruni Adler präsentiert im Rahmen eine Matinee am Sonntag, 18. März 2018, ihr neues Buch „Stacheldraht und Bambusspeere“. Beginn ist um 11 Uhr.

In ihrem vierten Buch legt sie eine einfühlsame „multinationale Geschichte Indonesiens „von unten“
sowie eine umfassende Dokumentation ganz unterschiedlicher Erinnerungen und Wertungen indonesischer, niederländischer, japanischer und deutscher Zeitzeugen vor. Vier von ihnen werden während der Veranstaltung anwesend sein.

Mit Ihrem Buch „Stacheldraht und Bambusspeere“ führt Bruni Adler in eine Welt, die man bislang mehr als Urlaubsparadies oder touristischen Sehnsuchtsort kennt. Freilich gab es in dieser schönen tropischen Welt der 17508 Inseln zwischen 1920 und 1965 immer wieder Kriege, deren Opferzahl in die Millionen geht.
In einfühlsam-offenen Interviews lässt Bruni Adler vor allem die Stimmen derjenigen zu Wort kommen, die unter der Unterdrückung, der Ausbeutung und insbesondere unter den Auswirkungen des zweiten Weltkriegs am allermeisten zu leiden hatten –  seien es Deutsche, Holländer, Indonesier, Indo-Europäer oder Japaner.

Wie schon für ihre drei Bücher zuvor, gilt auch für dieses: Bruni Adler recherchiert und schreibt nicht nur im Dienst irgend einer Ideologie oder Theorie, sondern in und zur Erinnerung an die von unzähligen Opfern ertragenen Leiden in Kriegszeiten, die leider –  im Gegensatz zu den „Erfolgen“ der Gewinner –  nach dem Krieg nur zu bald in Vergessenheit geraten.

Einführende Worte spricht Prof. Dr. Bernhard Dahm, Verleger des Hubert Klöpfer-Verlags, der Eintritt frei.