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Freitag, 28. Juni 2019

PopUp-Labor macht Digitalisierung in Wangen erlebbar

Bildquelle: Ludmilla Parsyak Photography / Fraunhofer IAO

WM Baden-Württemberg

Was die digitale Revolution für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) bringen kann, zeigt das vierte PopUp Labor BW in Leutkirch, Wangen und Baienfurt vom 17. bis 26. Juli 2019.

Große Unternehmen haben viele Möglichkeiten, sich über den Einfluss und die möglichen Umwälzungen zu informieren, die durch die Digitalisierung der Arbeitswelt anstehen. KMU haben es dabei deutlich schwerer. An sie richtet sich deshalb das PopUp Labor mit einem vielseitigen Programm zu den Themen Digitalisierung und Innovation, um sie unmittelbar und ortsnah zu unterstützen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Ausrichter sind das Digitale Zukunftszentrum Allgäu-Oberschwaben, die Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft Landkreis Ravensburg mbH und die PWOA e.V., die sich im Bewerbungsverfahren um einen Standort für dieses Innovationslabor auf Zeit durchsetzen konnten. Das Popup Labor BW wurde vom Technologiebeauftragten des Landes Baden-Württemberg, Professor Dr. Wilhelm Bauer, konzipiert und wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert. 

Starkes Bewerberfeld

Die Veranstaltungsorte wurden in einem Bewerberverfahren ausgewählt. „Wir haben starke Bewerbungen aus insgesamt 18 Regionen erhalten. Das ist ein Beleg dafür, dass wir mit unseren Popup Laboren einen Bedarf treffen. Außerdem zeigt dies, dass wir starke Akteure vor Ort haben, die sich mit Nachdruck für die Zukunftsfähigkeit ihrer Region einsetzen“, lobte Wirtschaftsm,inisterium Nicole Hoffmeister-Krautt. 

Kostenfreies Angebot

Egal, ob lokaler Bäcker oder Schreiner, ob Einzelhändler oder Maschinenfabrikant: Alle müssen sich auf die vernetzte Welt einstellen“, so Hoffmeister-Kraut. Kleinen und mittelständischen Unternehmen fehle aber im Gegensatz zu den großen Unternehmen oft der direkte Zugang zu theoretischem Wissen und praktischer Umsetzung. „Die ‚Popup Labore BW‘ schließen diese Lücke und bieten ein Forum für Innovationsimpulse im Mittelstand.“ Die Angebote seien zudem niedrigschwellig sowie für die Teilnehmenden kostenfrei. 

PopUp Labor bietet Lern- und Experimentierräume

Die Popup Labore sollen zeigen, wie kleine und mittlere Unternehmen mit neuen Technologien, Verbraucher-Trends oder der digitalen Transformation Schritt halten können, wie man sie angeht und damit noch dazu zum Vorreiter werden kann. Kleine und mittelständische Unternehmen seien der Motor der Wirtschaft im Südwesten, betonte die Ministerin. Gründer, Start-ups und innovative, kreative Köpfe könnten sich in den Lern- und Experimentierräumen ausprobieren, austauschen und vernetzen. „Ich bin überzeugt, dass wir gute Partner vor Ort gefunden haben. Damit ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Popup Labore gegeben. Zugleich freut es mich, dass wir eine ausgewogene regionale Verteilung in Baden-Württemberg erreichen konnten“, so Hoffmeister-Kraut. Aufgrund der großen Nachfrage in den Regionen sollen die Popup Labore künftig an weiteren Standorten realisiert werden. 

Maßgeschneidertes Angebot für innovative Regionen 

Das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau geförderte Angebot richtet sich an Geschäftsführer, Fach- und Führungskräfte sowie Auszubildende von etablierten Unternehmen und Start-ups gleichermaßen. „Mir ist es wichtig, dass wir mit dem Popup Labor die konkreten Bedarfe der jeweiligen Region decken. Daher suchen wir im Vorfeld eines Popup Labors den Dialog mit den Unternehmen, um deren Wünsche und Bedarfe bei der Entwicklung des Programmes berücksichtigen zu können“, so der Technologiebeauftragte.

Info:

Weitere Informationen und fortlaufende Aktualisierungen des Programms finden Sie unter www.popuplabor-bw.de.