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Freitag, 9. März 2018

20 Jahre Jugendhaus Wangen - Tag der offenen Tür

Das Jugendhaus Wangen feiert am Samstag, 10. März 2018, mit einem Tag der offenen Tür, mit Workshops und einem Band-Contest. Beginn ist um 13 Uhr.

Das Jugendhaus Wangen ist ein Kind der 1990er Jahre. Im Gemeinderat der Stadt hatte sich die Ansicht durchgesetzt, dass die Kommune neben dem unabhängigen Jugendzentrum „Tonne e.V.“ eine eigene professionelle Jugendarbeit bräuchte. Ein Förderverein für Kinder- und Jugendarbeit mit der Vorsitzenden Dr. Maria Braun unterstützte das Projekt sehr engagiert. Da passte es bestens, dass das Dreherareal, wie das Gelände des Jugendhauses damals hieß, neu strukturiert werden sollte. Von den vorhandenen Gebäuden blieb am Ende nur ein Gebäude übrig, das umgebaut wurde zum heutigen Jugend- und Vereinshaus. Die Stadt investierte damals insgesamt rund 1,6 Millionen D-Mark (umgerechnet über 800 000 Euro).

Am 6. März 1998 wurde Einweihung gefeiert. Als erster Kinder- und Jugendbeauftragter der Stadt Wangen nahm Rainer Hölzel seinen Dienst auf. Nach und nach entwickelte sich die Jugendarbeit mit dem U&D zuerst unter der Autobahnbrücke und später in der Alten Sporthalle. Dann kamen die Mädchen- und Jugendtage auf. Und sehr bald gab es mit Clemens Schmidt auch den ersten Schulsozialarbeiter in Wangen. Im Jugend- und Vereinshaus trafen sich nicht nur Jugendliche, sondern auch Vereine nutzten die Räumlichkeiten für Versammlungen.

Aus Playmobilküche wird echte Küche

„Zum Zehnjährigen bekam das Jugendhaus eine neue Küche“, sagt Alexandra Müller. „Die hatte ich mir damals gewünscht.“  Sie erinnert sich noch genau, dass ihr damals von Bürgermeister Ulrich Mauch eine Playmobilküche symbolisch überreicht wurde.

Eine Reihe von Meilensteinen hat das rührige Team der Wangener Jugendarbeiter mit immer wieder wechselnden Besetzungen und Aufstellungen erreicht: 2007 wurden drei zusätzliche Schulsozialarbeiter eingestellt, so dass nun die Schulen in der Stadt insgesamt versorgt werden konnten. Damit begann auch das, was die Fachleute Sozialraumarbeit nennen. Gemeint ist die Arbeit dort, wo die jungen Leute sind.
Mit dem neuen Ferienprogramm von Stadt und Vereinen, das verstärkt auch für eine Betreuungsmöglichkeit der Kinder während der Ferien sorgen sollte, entstand auch das Konzept von „Mini-Wangen“. Jedes Jahr treffen sich in einer Ferienwoche Kinder aus ganz Wangen und spielen das Leben in einer Stadt mit Wahlen zum Oberbürgermeister ebenso wie mit Geschäften, Polizei, Gericht, einem Café und eben mit allem, was man in einer Stadt so braucht.

Jugendbeteiligung stark ausgeweitet

Nach und nach wurden auch Konzepte für die Beteiligung der Jugend entwickelt. So entstand beispielsweise der Jugendgemeinderat. Der erste wurde 2012 gewählt.  Auch im Jugendhaus wurde mit dem Aktivenrat ein Gremium eingerichtet, in dem besonders engagierte Jugendhausbesucher sich und ihre Ideen einbringen können. Sie übernehmen auch Dienste im Café. Aus diesem Kreis heraus wurde die „Sun goes down-Party“ 2015 entwickelt, die ein Testlauf für das „Wait for it 1.0“ wurde, das 2016 zum ersten Mal gemeinsam von Jugendgemeinderat, Aktivenrat, dem Team des Jugendzentrums „Tonne“ und der Jugendhausteam auf dem Gelände des Skateplatzes organisiert wurde.

Öffnungszeiten Jugendhaus
Mittwoch 15 bis 18 Uhr
Donnerstag 15 bis 20 Uhr
Freitag 16 bis 21 Uhr
Samstag 16 bis 21 Uhr

Aktivitäten außer Haus
Dienstag Schülercafé und Mädchengruppe in der Martinstorschule
Mittwoch und Donnerstag: Schülercafé in der Johann-Andreas-Rauch-Realschule
Mittwoch Mädchen- und Jungengruppe in der Realschule
Donnerstag Mädchentreff im Auwiesenweg