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Montag, 14. Oktober 2019

Bewerbungsphase für NextGenERBA-Projekte startet

Die Bürgerbeteiligung NextGenERBA wird immer konkreter: Jetzt geht es in die Ausarbeitung und Einreichung von Projekten, die insbesondere für junge Menschen in der ERBA interessant sein könnten.

Das bedeutet: Jetzt sind junge Ideen gefragt und ihre klaren Projektskizzen. Wer also allein, als Verein oder als Gruppe eine Idee hat und sie im Pförtnergebäude oder auf der Festwiese in der ERBA umsetzen will, kann sich jetzt mit seiner Idee bewerben. Ab Dienstag, 15. Oktober 2019, wird im Internet unter www.nextgenerba.de das Formular für die Projektskizzen freigeschaltet sein. Dieses Formular muss von den Bewerbern ausgefüllt werden.

Für die Projekte gelten sogenannte Mindestkriterien. Dazu gehören die Förderung der Jugendkultur ebenso wie die Antwort auf die Frage, ob sich Jugendliche durch diese Idee besonders entfalten können. Geprüft wird auch die Gemeinnützigkeit des Projekts, also ob es zum Beispiel Kunst, Kultur, Bildung, Erziehung, Sport, traditionelles Brauchtum, Umweltschutz oder bürgerschaftliches Engagement fördert. Wichtig ist für die Jury auch zu wissen, ob es sich um ein verbindliches Projekt handelt, das über längere Zeit durch einen zuverlässigen Ansprechpartner organisiert und vertreten wird. Und schließlich muss die für das Projekt genutzte Ausrüstung komplett abgebaut werden können, sodass die Räume und Flächen auch anderen zur Verfügung stehen können und nicht dauerhaft besetzt werden. 

Neben diesen Mindestkriterien vergibt die Jury eine ganze Reihe weiterer Bewertungspunkte, zu denen unter anderem der innovative Charakter des Projekts, die Impulswirkung für das ERBA-Quartier und die Nachhaltigkeit, mit der es umgesetzt werden soll, gehören. Auch die Frage, ob jemand schon Erfahrung in dem aufgezeigten Bereich hat, spielt eine Rolle. Und sicher wird mitbewertet, ob ein Projekt mit anderen kooperieren kann – zum Beispiel, wenn es um gleiche oder ähnliche Objekte für die anzuschaffende Ausrüstung geht. 

Bis Dienstag, 3. Dezember 2019, müssen die Skizzen eingereicht werden. Sie werden von der Jury begutachtet. Im Anschluss erhalten die Teilnehmer Feedback und noch einmal die Chance, bis im März 2020 die eigene Projektskizze zu verbessern und zu ergänzen. Zuvor wird es bei einer Kooperationsbörse die Gelegenheit zum Austausch mit anderen Mitbewerbern geben. Dabei können die Bewerber herausfinden, wie sie mit anderen zusammen ihre Idee stärken können. Die danach von der Jury ausgewählten Gewinner werden im Mai bekannt gegeben, und dann geht es in die Feinplanung. Die Jury besteht aus Oberbürgermeister Michael Lang, Mitgliedern des Gemeinderats, des Jugendgemeinderats sowie gelosten jungen Wangenerinnen und Wangenern. Beratend unterstützen Expert/innen aus der Stadtverwaltung Wangen aus Jugend, Kultur und Architektur.

Wenn alles nach Plan verläuft, können die ersten Ideen Anfang 2021 umgesetzt werden.