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Dienstag, 16. Januar 2018

Die Auwiesensiedlung wird sich verändern

Dieser Aufriss zeigt erste Überlegungen, wie die Siedlung am Auwiesenweg in ein paar Jahren etwa aussehen könnte. Die Planungen sind jedoch noch im Fluss.

Zahlreiche Besucher haben sich im Vereinsheim der Argentaler informiert, wie sich das Gebiet im Auwiesenweg in den kommenden Jahren verändern könnte.

Der begonnene Neubau der Baugenossenschaft Wangen am Auwiesenweg gab den Anlass für die Zusammenkunft.

 „Ziel der Stadt Wangen ist es, Wohnraum für die Menschen im Quartier zu schaffen und auch solche, die dazu kommen“, sagte Lang. An der Stelle, an der heute die Baracken stehen, überlegt die Stadt, Doppel-, Reihen oder Kettenhäuser zu bauen. Wie genau die neue Unterkunft für die Bewohner der Baracken künftig aussehen wird, steht noch nicht fest. Ein möglicher Platz für ihr neues Zuhause ist der  hinter dem Neubau der Baugenossenschaft auf dem bisherigen Schneeabladeplatz. Die Stadt überlegt, dort entsprechende Häuser zu errichten. „Wir vergessen niemand“, sagte OB Lang den Anwesenden zu.

OB Lang berichtete, dass die Stadt mit dem Reitverein in guten Gesprächen sei, um deren Reithalle und Reitplatz neben den Sportplatz südlich der Erba zu verlagern. Mit den Reitern sollen auch die Sporthunde wegziehen und somit ihr Gelände an der Argen räumen. Falls es auch gelingt, die Schützen an anderer Stelle zu platzieren, wäre eine große Fläche frei, die ebenfalls für die Wohnbebauung zur Verfügung stehen würde. Auch die Stadtgärtnerei soll weichen, um an dieser Stelle Wohnbauten zu ermöglichen. Anlieger zu diesem Grundstück baten darum, dort keine hohen Gebäude vorzusehen, denn  sie fürchten um die Sonne auf ihren Balkonen.

Da unter den Anwesenden insgesamt der Wunsch geäußert wurde, vielleicht selber eine Wohnung zu kaufen, bat OB Lang Personen, die Veränderungen überlegen, sich bei der Stadtverwaltung zu melden. Die Stadt plane in den nächsten Jahren auch in Epplings und auf der Haid sozialen Wohnungsbau wie an der Bregenzer Straße. So könne auch ein Umzug in diese Gebiete überlegt werden. Ansprechpartner sind Armin Bauser oder Leopold Hänsler (zuständig für Verkauf, Telefonnummer 07522/74-153, 07522/74-158) und Sven Christberger (zuständig für Mietwohnung, 07522 / 74-154). Sollte es Initiativen geben, die selber in dem Bereich investieren wollen, dann wäre auch da ein Hinweis an die Stadt Wangen sinnvoll. Denn dann könne die Stadt prüfen, ob es dafür auch Mittel aus der Stadtsanierung geben könne.

Aktiviert werden soll bald schon der Steg über die Argen vom Gelände der heutigen Stadtgärtnerei aus. Bisher dient dieser Steg lediglich dem Schutz technischer Einrichtungen wie Rohre und Leitungen. Doch künftig soll er eine schnelle und schöne Verbindung für Fußgänger Richtung Altstadt ermöglichen und für Wanderer neue Möglichkeiten eröffnen. Auch entlang der Argen soll es Verbesserungen geben, um das Gebiet noch reizvoller zu gestalten.

Überlegungen gibt es auch, in dem Gebiet einen Kindergarten zu bauen. „Das kann ich Ihnen aber noch nicht versprechen, weil der Gemeinderat das noch nicht beschlossen hat“, sagte Lang. Großen Beifall erhielt er von den Anwesenden für das Lob, das er Kristina Gunzelmann zollte, die im Auwiesengebiet den Zugehenden Sozialdienst versieht. „Sie ist mein verlängerter Arm hier in der Siedlung“, sagte er.
Zum zeitlichen Ablauf sagte OB Lang: die Baugenossenschaft wolle Ende 2018 mit ihrem Neubau fertig werden. Dort entstehen 67 Wohnungen.

Ebenfalls 2018 müsse sich entscheiden, wie die Gebäude auf dem Schneeplatz aussehen werden, denn 2019 müssten sie fertig sein. Die Baracken sollen noch rund drei Jahre stehen. Insgesamt nannte er einen Zeitraum von sieben bis zehn Jahren, in dem die Siedlung weiter entwickelt werden soll. Mit dem Versprechen, dass im kommenden Jahr wieder eine solche Informationsveranstaltung stattfinden soll und der Hoffnung, dass die Bewohner der Auwiesensiedlung auch weiter gern dort wohnen, schloss OB Lang die Versammlung.