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Mittwoch, 2. Mai 2018

Die Saloniker feiern Jubiläum: 25. Tanzkaffee

Die Saloniker laden am Donnerstag, 3. Mai 2018, wieder um 15 Uhr ein zum Tanzkaffee ein. Es ist das 25. Mal. Das Orchester feiert also ein kleines Jubiläum.

Wie immer gibt es dabei Leckeres aus der Konditorei zu Kaffee und Tee, serviert vom Team des St.Ulrich-Gemeindehauses. Und natürlich hat sich Gerd Frank, der die Saloniker 2011 gegründet hat, etwas Besonderes überlegt für diesen Termin: „Es wird zwei neue Tanzrunden geben“, sagt Frank. „Unter den neuen Stücken sind ‚Dorfschwalben aus Österreich‘ oder auch ‚Sail along silvery moon‘. Und wir werden unser Publikum mit zwölf ‚Lockvogel-Stücken‘ von den Plätzen holen.“ Das bedeutet, die Saloniker spielen lauter Stücke, die sonst am Beginn einer Tanzrunde stehen. Sie locken die Tänzer und Tänzerinnen buchstäblich weg von ihren Plätzen. Fürs Auge und zum Staunen wird es an diesem Nachmittag einen besonderen Programmpunkt geben: Das Tanzpaar Patrick Dreizehnter und Jule Katz legt zur Musik der Saloniker eine Rumba und einen Jive aufs Parkett. Oberbürgermeister Michael Lang gratuliert dem Salonorchester mit einem  Grußwort.

Kann man den Tanzkaffee der Saloniker in St. Ulrich einen Selbstläufer nennen? – Auf jeden Fall ist die Popularität des Orchesters und des Tanzkaffees  seit 2015 ungebrochen. Beim ersten Mal musste kräftig nachgestuhlt werden, weil 300 Gäste einen Platz finden wollten. Inzwischen hat sich die Schar der Tänzer und Zuhörer auf eine feste Größe von rund 100 eingependelt. Manche Gäste kommen „nur“ zum Hören, andere lassen keine Runde aus. Zum Beispiel der Damentisch um Cläre Schuhwerk und Gertud Dech. Kaum zu glauben – die äußerst jugendlich wirkenden Damen sind allesamt über 80 Jahre alt. „Tanzen hält jung“, antworten sie auf die Frage, wie es sein kann, dass sie so viel Lebensfreude ausstrahlen. Auch Heinz Wassner und Anton Hiller sind regelmäßige Gäste bei den Salonikern. „Die Musik ist schön zum Anhören und zum Tanzen“, finden sie. Dass man so zwanglos einfach nachmittags kommen kann, schätzen Mechthild und Rüdiger Fuhrmann an dem Tanzkaffee, die einfach gerne tanzen.

Die Saloniker spielen in wechselnder Besetzung und Stärke. 63 Titel in 21 Tanzrunden haben sie „drauf“. Doch das Repertoire des Orchesters ist noch viel größer, weil es oft auch in Altersheimen, bei Seniorenkaffees oder zum Beispiel bei den Eröffnungsfeierlichkeiten der Bindstraße oder – wie am 12. Mai 2018 – bei der Eröffnung der Neuen Mitte in der ERBA auftritt. Allein im vergangenen Jahr kamen so 25 Engagements zusammen. „Unsere Gesamtmappe enthält 110 Stücke“, sagt Gerd Frank. Am liebsten spielen die Musikerinnen und Musiker nachmittags, denn sie sind selber im Alter zwischen Mitte 50 und Mitte 80. „Die Musik lässt vieles vergessen – auch eigene Zipperlein“, begründet Frank, warum sie alle immer gerne dabei sind.

Gerd Frank spielt in seinem Orchester Saxophon. Das Instrument hat ihm 1961 seine Großmutter gekauft. Schon als Student hatte er mit Freunden eine Band und zog mit ihnen über Dörfer um Tanzmusik zu machen, wie er heute lachend erzählt. Während seiner Zeit als Musiklehrer dirigierte er nebenher gerne Chöre. 1995 zog er mit seiner Frau Kriemhild, die bei den Tanzkaffees immer für schöne, jahreszeitlich passende Dekoration sorgt, ins Allgäu. Mit großer Freude dirigierte er an der Johann-Andreas-Rauch-Realschule das Schülerblasorchester bis er im Jahr 2000 vorzeitig in den Ruhestand ging.
Eingebunden in die Saloniker ist auch Sohn Alexander Frank, der die Homepage betreut, wo sich unter www.saloniker-wangen.de Termine und Infos finden.