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Donnerstag, 28. November 2019

Drei Standort-Varianten für die neue Sporthalle

Die Stadt Wangen und der Landkreis Ravensburg wollen gemeinsam im Rahmen des „Gesamtplans Stadtentwicklung und Landesgartenschau 2024“ die Städtische Sporthalle an der Jahnstraße durch einen Neubau ersetzen, dort eine Schulmensa integrieren und das gesamte Gelände neu ordnen.

Derzeit liegen drei unterschiedliche Planungsvorschläge auf dem Tisch, die sich mit der Frage des richtigen Standorts für die neue Halle befassen. 


Die erste Variante sieht den Ersatzbau parallel zum Bau der Beruflichen Schulen und dem Technischen Gymnasium auf dem jetzigen Parkplatz P1 am Milchpilz vor. Die Jahnstraße soll an dieser Stelle stillgelegt werden, so dass sich dort Schülerinnen und Schüler, die Lehrerschaft, aber auch Besucherinnen und Besucher gefahrlos zwischen den Schulgebäuden und der Sporthalle hin- und her bewegen können. Der Schulcampus, der sich zwischen den Kaufmännischen Schulen und dem Wirtschaftsgymnasium auf der einen Seite und den Beruflichen Schulen, dem Technischen Gymnasium an der Längsseite und der Neuen Sporthalle ergeben würde, könnte als Multifunktionsplatz und Festplatz an der Stelle der bisherigen maroden Sporthalle entstehen und angelegt werden. Dort könnte auch der bisherige Baumbestand sehr gut in den Schulcampus und den Festplatz einbezogen werden. Zudem könnte dort die für einen Festbetrieb notwendige Infrastruktur mit verlegt werden. Dazu gehören Wasser und Abwasserleitungen ebenso wie beispielsweise Stromanschlüsse.

Parkhaus auf dem P2 möglich

Auf dem heutigen P2 am Kanal könnte ein Parkhaus gebaut werden für mindestens 310 Plätze, so dass der Verlust an Stellplätzen ausgeglichen wäre. Bei diesem Konzept könnte während der Bauzeit von rund zwei Jahren weiterhin Sport in der bisherigen Halle ausgeübt werden.

Variante 2 sieht den Bau einer Neuen Sporthalle auf dem Gelände des bisherigen Gebäudes vor. Da eine zeitgemäße Dreifachturnhalle breiter werden muss als die heutige Sporthalle ist, würde sie in den Straßenraum der Jahnstraße reichen. Folglich müsste die Jahnstraße in Richtung Klosterbergstraße verlegt werden, womit allerdings dort Parkplätze verloren gingen. Würde diese Variante zum Zuge kommen, würde das bedeuten, die bisherige Halle mit Baubeginn weichen muss und dass dort zwei Jahre lang kein Sport getrieben werden kann.


Die dritte Variante sieht die Neue Sporthalle etwa parallel zum heutigen Sporthallenstandort auf dem Festplatz. Die wegfallenden Parkplätze würden dann zwischen Schule und Sporthalle am Standort der heutigen Alten Sporthalle eingefügt. Diese Variante würde es ermöglichen, die Stellplatzzahl zu erhalten und einen Parkplatz mit nachschüssigem Bezahlen einzurichten. Allerdings würde dieser Plan bedeuten, dass sämtlicher Verkehr nahe an die Schulen heranrücken würde. 

Für die Durchführung des Kinderfestes mit Festzelt und Rummel würden alle drei Varianten denselben Platz bieten wie bisher.

Zudem gibt es Überlegungen, auf der Argeninsel eine Sporthalle neben die Argensporthalle zu setzen. Dies gestaltet sich aus Sicht der Planer aber schwierig, weil es keine Ersatzflächen für die dortigen Sportanlagen im Freien gibt. Zudem müsste die vorgesehene Überplanung dieses Teils der Insel weit in die Zukunft verschoben werden, womit auch fraglich wäre, ob die Überplanung der Argeninsel und der vorgesehene Zugang zur Argen von dort überhaupt in den nächsten Jahren umgesetzt werden könnten.

Gemeinderat und Kreistag sind in der Diskussion

Der Gemeinderat diskutiert am Montag, 9. Dezember 2019, über den Standort der Neuen Halle. 

Der Kostenrahmen für den Kreishaushalt sieht 9,15 Millionen Euro vor. 

Außerdem soll die Durchführung eines Architektenwettbewerbs vorbereitet werden.  Der Neubau soll bis im Jahr 2023 realisiert werden.