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Mittwoch, 18. September 2019

Eichendorff-Literaturpreis geht an Christa Ludwig

Bildautor: Siegfried Ludwig

Der Eichendorff-Literaturpreis wird am Sonntag, 22. September 2019, bei einer Feierstunde im Rahmen der 69. Wangener Gespräche an Christa Ludwig verliehen. Beginn ist um 11 Uhr in der Stadtbücherei im Kornhaus.

Das Deutsche Börsenblatt, Fachzeitschrift des Buchhandels, schreibt dazu: "Christa Ludwig gelingt in ihren Büchern die genaue innere Nachzeichnung ihrer Figuren. Ebenso vermag sie, deren historische Umstände in poetische Sprache zu setzen. Besonders in ihrem Roman 'Ein Bündel Wegerich' kommt sie dabei der Protagonistin Else Lasker-Schüler, die ihre letzten Lebensjahre in Jerusalem verbrachte, liebend, spielerisch und feinfühlend sehr nahe", so die Begründung der Jury unter Vorsitz von Stefanie Kemper. Das teilte der Verlag Freies Geistesleben mit, bei dessen Imprint Oktaven "Ein Bündel Wegerich" erschienen ist.

Christa Ludwig, geboren 1949, studierte Germanistik und Anglistik. Seit 1989 erschienen von ihr Kinder- und Jugendbücher, parallel dazu beschäftigte sie sich seit nahezu zwanzig Jahren mit Else Lasker-Schüler. Für ihr Romanprojekt "Ein Bündel Wegerich" erhielt sie ein Stipendium vom Förderkreis deutscher Schriftsteller sowie ein Reisestipendium für Recherchen in Jerusalem vom Verband deutscher Schriftsteller. Christa Ludwig lebt in Hohenfels bei Überlingen.

Der Eichendorff-Literaturpreis wird seit 1956 jährlich vom Wangener Kreis. Gesellschaft für Literatur und Kunst "Der Osten" e. V. verliehen und ist mit 5.000 Euro dotiert. Unter den Preisträgern der vergangenen Jahre sind u.a. Hans-Christian Kirsch, Peter Huchel, Reiner Kunze, Peter Härtling, Günter de Bruyn, Hans-Ulrich Treichel, Christoph Hein und Michael Krüger zu nennen.

Die 69. Wangener Gespräche beginnen am Donnerstag, 19. September 2019.