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Mittwoch, 20. Juni 2018

Fairtrade-Steuerungsgruppe fährt zum "Fairnetzungstreffen"

Zum ersten „Fairnetzungstreffen“ sind Vertreter der Fairtrade-Städte in Oberschwaben und dem Allgäu in Bad Waldsee zusammengekommen.

Eingeladen hatte die Fairtrade-Steuerungsgruppe der 
Stadt Bad Waldsee. Das wichtigste Ziel des gegenseitigen Austausches 
war, dass sich die einzelnen Gruppen und Akteure aus den Landkreisen 
Ravensburg, Biberach und Sigmaringen sowie dem Bodenseekreis vernetzen 
und dadurch von ihren Ideen und Aktionen gegenseitig lernen. Ihnen allen gemeinsam ist: Sie wollen, den  
Gedanken des Fairen Handels weiter wachsen und gedeihen lassen.

Zu Beginn des Treffens, bei dem die Bad Waldseer Firma SaluVet 
(entstanden durch die Zusammenführung der Dr. Schaette GmbH mit deren 
Tochterfirma PlantaVet GmbH unter dem Dach der WALA-Gruppe) ihre Räume 
zur Verfügung gestellt hatte, führte Dr. Sandra 
Graf-Schiller durch die Produktions- und Betriebsräume. Anschließend 
informierte sie gemeinsam mit Kerstin Eisele über das Thema 
Nachhaltigkeit allgemein sowie über die nachhaltige Strategie des 
Unternehmens gemäß dessen Leitbild. Ein wichtiger Teilaspekt sei dabei 
selbstverständlich auch das Thema Fairer Handel.

Bürgermeister Roland Weinschenk hieß die Vertreter der Fairtrade-
Gruppen aus Friedrichshafen, Wangen, Meckenbeuren, Tettnang, Biberach 
und Bad Waldsee herzlich willkommen und freute sich, dass das erste 
Fairnetzungstreffen in Bad Waldsee stattfinden konnte. Auch die 
Landtagsabgeordneten Petra Krebs und Raimund Haser hieß Weinschenk 
willkommen. Der Firma SaluVet dankte er herzlich für die 
Gastfreundschaft. Das Unternehmen sei eine Vorzeigefirma, gerade wenn 
es um die Themen Nachhaltigkeit und Fairtrade gehe.

Anschließend stellten sich die Vertreter der teilnehmenden Fairtrade-
Städte vor und gaben einen Einblick in ihre Aktivitäten. Bereits dabei 
wurde deutlich, dass jede Stadt beziehungsweise Gemeinde ihre 
Schwerpunkte hat und man entsprechend vielfältig voneinander lernen 
kann – Abschauen ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass dieses „Fairnetzungstreffen“ 
in Zukunft einmal pro Jahr stattfinden soll. Der nächste Gastgeber 
steht auch schon fest: Es wird die Stadt Wangen sein.

Text: Brigitte  Göppel