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Mittwoch, 26. September 2018

Fenster im RNG werden komplett ersetzt

Das Rupert-Neß-Gymnasium (RNG) wird voraussichtlich zwei Wochen vor den Sommerferien 2019 den sanierten Altbau beziehen können. Grund für die erneute Verzögerung sind die Fenster, die jetzt komplett ausgebaut und durch andere ersetzt werden müssen.

Nachdem im Winter qualitative Mängel an den eingebauten Fenstern der Dachgaupen festgestellt worden waren, wurden auch die Fenster der übrigen Geschosse von einem Sachverständigen auf Herz und Nieren untersucht. 

Damit die Fenster passend eingebaut werden können, müssen die Rahmen verbreitert werden. Bei näherer Untersuchung bestätigte sich die Vermutung, dass diese Verbreiterung nicht in allen Details sachgemäß ausgeführt worden war. Es zeigte sich, dass Verleimungen fehlten, Fugen nicht komplett dicht waren und dass diese Fugen „durch Quellen und Schwinden durch veränderte klimatische Einwirkung nicht dauerhaft geschlossen bleiben“, wie es im Bericht des Holztechniklabors heißt. Ebenso stellte das Institut fest, dass in den vorgesehenen Nuten zwischen den beiden Fügeteilen oft nur eine Feder eingebracht war, deren Klebung mit den Fügeteilen nicht dauerhaft war. Damit würde das Risiko bestehen, dass Wasser eindringt und damit in der Konstruktion künftig Schäden verursacht. Von außen sind diese Mängel nicht sichtbar.

Was die praktische Bedienbarkeit anlangt, war bereits festgestellt worden, dass die Kippflügel der Fenster nicht geöffnet werden können. „Wir bezweifeln zudem, dass der Sonnenschutz optimal funktionieren und Blendungen vermieden würden“, sagt Elmar Gomm vom Bauamt der Stadt Wangen. In dieser Situation sieht die Stadt keine andere Möglichkeit, als die Fenster wieder auszubauen und durch andere ersetzen zu lassen. 

Für die Schule bedeutet dies, dass sich der geplante Einzug in die neuen Räume in den Sommer 2019 hinein verzögern wird. Die Anton-von-Gegenbaur-Schule bleibt somit Ausweichquartier Für das RNG bis in den Sommer kommenden Jahres hinein. Nach der Fertigstellung des Altbaus beginnt die Teilsanierung des Fischerbaus, die 2020 abgeschlossen werden soll.