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Dienstag, 4. Februar 2020

Festspiele Wangen bereiten zehnte Saison vor

Zum Jubiläum erinnert das Programm an Pippi Langstrumpf und zeigt „Arsen und Spitzenhäubchen“

Zehn Jahre bestehen die Festspiele Wangen 2020 – das Jubiläum soll eine besondere Festspielsaison bieten. Ab Ende Juli zeigt das Team um den Regisseur und Künstlerischen Leiter Peter Raffalt abends mit „Arsen und Spitzenhäubchen“ von Josef Kesselring eine rasante Krimikomödie und einen Klassiker.

Sie spielt in New York im Jahr 1941 mit einem Häusermeer voll von Lasterhöhlen und Verbrecherschlupfwinkeln - das wahre Sündenbabel. Doch mittendrin gibt es vermeintlich eine Oase des Friedens: das alte Haus der Schwestern Brewster. Niemand wird an dieser Tür abgewiesen. Manche bleiben für immer. Abby und Martha Brewsters Teestunden sind berühmt. Marthas Quittenmarmelade, Kekse und Holunderwein nicht minder. Pfarrer Harper und die Polizisten des Viertels genießen die Gegenwart der frommen und liebenswerten alten Damen, die sich um ihren verrückten Neffen Teddy kümmern, der sich für Präsident Roosevelt hält. Auch Mortimer, Teddys Bruder und Elaine, die Tochter des Pfarrers, haben hier ihr Glück gefunden. Alles scheint friedlich und selig – doch eines Abends durchstöbert Mortimer durch Zufall die Fenstertruhe im Haus. Er war auf der Suche nach wichtigen Unterlagen und stößt auf das furchtbare Geheimnis seiner Tanten, das ihn fast den Verstand verlieren lässt.

„Arsen und Spitzenhäubchen“ wurde 1941 am Fulton Theatre in New York uraufgeführt. Der Erfolg war überwältigend. Das Stück lief 1444mal hintereinander, also vier Jahre lang vor ausverkauftem Haus. In London kam das Stück auf 1332 Vorstellungen. Der gleichnamige Film, 1941 gedreht, aber erst 1944 herausgebracht, mit Cary Grant (Mortimer) und Peter Lorre (Einstein) unter der Regie von Frank Capra wurde zu einem Klassiker.

Für Familien heißt es nachmittags: „Zehn Jahre Festspiele Wangen - Pippi Langstrumpf kehrt zurück!“ Mit Pippi fing die Reihe der Familienstücke an. Elisabeth Ebner spielte damals die Rolle und war für viele Wangener nicht Elisabeth, sondern Pippi. Nun also kehrt Pippi zurück in den Wangener Zunftwinkel – zwar anders besetzt, aber in jedem Fall liebenswert.

Wie in all den Jahren können auch jetzt schon Gutscheine für die Festspiele gekauft werden. Die genauen Termine für die Aufführungen stehen allerdings noch nicht fest. Sicher ist aber, dass im zehnten Jahr erstmals die Eintrittspreise angehoben werden müssen. So kosten in der Festspielzeit 2020 die Tickets für das Abendstück 28,50 Euro, im Familienstück für die Erwachsenen 17 Euro, für die Kinder bleibt der Eintrittspreis jedoch weiter bei 7 Euro. 

Info: Gutscheine gibt es über die Internetseite der Festspiele Wangen festspiele-wangen.de