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Freitag, 3. April 2020

Feuerwehr freut sich über Kunststoffschutz von ADOMA

Thomas Steinhauser (links) überreicht der Wangener Feuerwehr 20 Behelfsschutzmasken von ADOMA zur Verfügung gestellt. Kommandant Christoph Bock dankt – mit symbolischem Handschlag. Foto: Stadt Wangen / Susanne Müller

Dirk Nowak trägt einen Behelfs-Mund-Nase-Schutz aus eigener Produktion. Bildautor: Nowak

Große Freude bei Feuerwehrkommandant Christoph Bock: Thomas Steinhauser, Geschäftsführer von ADOMA, hat der Wangener Wehr am Donnerstag, 2. April 2020, einen Spuck-/Nies-Schutz mit dem Namen FaceProtect in einer Auflage von 20 Stück überreicht.

Dieser Gesichtsschutz kann von den Feuerwehrleuten eingesetzt werden, wenn sie in Häuser gehen oder wenn sie Bewohner retten. „Wir tragen ja nicht immer unseren Helm mit dem Visier“, sagt Kommandant Bock. „Deshalb sind diese Schutzschilde eine tolle Ergänzung zu unserer Ausrüstung.“  Denn auch die Feuerwehr hatte in jüngster Zeit Probleme, sich einen entsprechenden Schutz zu besorgen.

Thomas Steinhauser nahm sich gern ein paar Minuten Zeit, um das neue Produkt seines Unternehmens an seine früheren Kameraden auszuhändigen, denn auch er war jahrelang Mitglied der Wangener Feuerwehr. Der Spuck-/Niesschutz ist derzeit ein sehr gefragtes Produkt. Denn es schirmt nicht nur das Gesicht ab, es lässt sich durch seine Elastizität leicht an jede Kopfgröße anpassen und ist einfach zu reinigen. Kaum war bekannt, dass ADOMA so einen Schutz herstellt, habe es auch schon jede Menge Anfragen gegeben. Auch Wangener Unternehmen hätten großes Interesse gezeigt. So habe die Firma Waldner für ihre Beschäftigten 1000 Stück geordert, sagt Steinhauser.

ADOMA hat alle Infos auf der Homepage zusammengestellt unter adoma.de/-1-105-30.htm

Auch mit Stoff wird in diesen Tagen an Behelfs-Nasen-Mundschutz gearbeitet. So freut sich die Stadt Wangen über das Angebot von Hauswirtschaftslehrerinnen der Johann-Andreas-Rauch-Realschule, für die Stadt solche Behelfsschutzmasken zu nähen.

Auf den Großverbrauch eingerichtet sind hingegen Restaurator Dirk Nowak und Thomas Beutel, Geschäftsführer der Elmar Beutel GmbH, die Stoffmasken entwickelt haben. Sie konnten damit – laut ihrer Mitteilung - bereits ein bayerisches Großklinikum ausrüsten. Nähere infos bei Dirk Nowak Telefon 0175 2069770.

Einen ähnlichen Weg geht inzwischen Jürgen Göhl, eigentlich Geschäftsmann im Bereich Kinderfahrräder und Sitze für Kinder im Auto. Er bietet über seine Firma Denkhaus GmbH Gesichtsmasken an. Sie werden nach seinen Worten auf Industriemaschinen ohne Zertifizierung und ohne medizinische oder anderweitige Prüfung gefertigt und über den eigenen Vertriebskanal über Direktansprache (Mail oder Telefon) angeboten.
Nähere Informationen gibt es hier

Auch McCaps hat gemeinsam mit seinem Lieferanten HAKRO eine Mund-Nasen-Maske entwickelt. McCaps weist darauf hin, dass die HAKRO Mund-Nasen-Maske kein Medizinprodukt und auch keine persönliche Schutzausrüstung (PSA) ist. Alle weiteren Informationen zu Material, Pflege- und Tragehinweisen finden gibt es hier. Kontakt: Telefon: 07522 / 90 90-35; mailto: info@mccaps.de