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Dienstag, 3. März 2020

Große Freude über neue Räume

Die Jugendmusikschule hat ihre neuen Räume in der ehemaligen Anton von Gegenbaur-Schule in Besitz genommen.

Oberbürgermeister Michael Lang übergab als Verbandsvorsitzender der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu die Schule offiziell an Schulleiter Dr. Hans Wagner und sein Team aus Lehrkräften und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Geschäftsstelle. „Die Zeit der Umzüge ist damit zu Ende“, sagte OB Lang. Denn nachdem die Schule aus der Lindauer Straße 2 ins GEG-Gebäude im Adlerareal gezogen war, hätten sich erst die Schwächen des an sich schönen Gebäudes gezeigt. Als 2012 die Gemeinschaftsschule zunächst an zwei Standorten in der Praßbergschule und in der AvG weitergeführt wurde, lief der Betriebszweig in der AvG nach und nach aus. Während die Verwaltung der JMS ins Schulgebäude einzog, wurden die Klassenräume zusammen mit jenen in der Lindauer Straße 2 von Schulklassen des Rupert-Neß-Gymnasiums genutzt, während diese Schule saniert wurde.

Zuletzt waren Gruppen des Kindergartens Haid bis zum 1. Februar dort untergebracht. „Es war gut, dass die Geschäftsstelle in die AvG einzog, denn damit war, dass die Schule insgesamt nachziehen würde“, sagte Lang und deutet damit an, dass auch andere Akteure ein Auge auf die schulräume geworfen hatten. Lang dankte den Lehrkräften für ihre Geduld und drückte die Hoffnung aus, dass sie jetzt gute Voraussetzungen für ihre Arbeit vorfinden werden. Den städtischen Mitarbeitern aus dem Bauamt, Stefan Lontzek und Bernhard Ohlinger, sowie Hausmeister Reinhard Scherer dankte er für ihre Arbeit auf der Baustelle und beim Einzug der Schule. „Es war eine sehr gelungene Baustelle“, sagt Lang. 

Auch Schulleiter Dr. Hans Wagner lobte die Arbeit rund um die Baustelle. Der Kindergarten sei am Freitag, 7. Februar 2020, um 11.30 raus gewesen und schon um 11.45 Uhr sei der Abrisshammer zu hören gewesen, der noch eine Zwischenwand rausreißen musste. Den Lehrkräften dankte er für die Mithilfe beim Umzug. Sie packten Inventar und Kleininstrumente zusammen und bereiteten sie so für einen einwandfreien Transport vor. „Wir haben nur ein Osterei“, sagte Wagner. Ein Klavier, das wir eigentlich dort lassen wollten, weil es Schrott ist, ist doch hier gelandet.“

Verwaltungsleiter Gerolf Stitzenberger steuerte eine kleine Anekdote zum Umzug bei. Das Unternehmen, das die 21 Klaviere und Flügel umziehen sollte, verwechselten offensichtlich die Rechnungsadresse Marktplatz 1 mit der Abholadresse GEG-Gebäude beim Bahnhof. Und so seien sie bei ihrer vergeblichen Suche nach Klavieren im Rathaus auf OB Lang gestoßen.  Anstatt ihnen umständlich den komplizierten Weg aus der Altstadt zu erklären, den sie mit ihrem riesigen Lkw hätten nehmen müssen, setzte er sich mit ins Führerhaus und dirigierte sie ans Ziel. Für ihn sei dies die praktische Möglichkeit gewesen, ins GEG-Gebäude zu kommen und zu schauen, wie alles läuft, sagte Lang. 

Er wünschte dem JMS-Kollegium alles Gute für ihre Arbeit zum Wohle der Kinder. Wenn wir die Kinder erreichen, dann tun wir auch viel für die Familien in der Stadt“, sagte er.