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Samstag, 14. Dezember 2013

In St. Monika sind Krippenkinder eingezogen

Die erste Kinderkrippe der Katholischen Gesamtkirchengemeinde St. Martin und St. Ulrich ist in engem Schulterschluss mit der Stadt Wangen im Allgäu im Kindergarten St. Monika eröffnet worden. Pfarrer Michael Schuhmacher, der die neue Einrichtung segnete, und Bürgermeister Ulrich Mauch gaben bei einer kleinen Feier ihrer Freude über den gelungenen Umbau Ausdruck.

Zwischen dem 11. August und dem 31. Oktober 2013 wurde aus der früheren Turnhalle im Erdgeschoss des Kindergartens die Kinderkrippe mit Kuschelecke, Schlafraum, sanitären Einrichtungen und einer kleinen Küche. Auf eine Turnhalle müssen die Kinder deswegen nicht verzichten. Denn bei der Planung des Kindergartenbaus vor rund 20 Jahren hatten weitsichtige Köpfe bereits daran gedacht, dass es vielleicht irgendwann einen größeren Platzbedarf geben könnte und einen großen Keller eingebaut. Dort ist jetzt die Turnhalle, dort gibt es auch einen Raum für spezielle pädagogische Angebote und dort haben auch die Erzieherinnen einen Arbeitsraum. Noch sind dort nicht alle Arbeiten abgeschlossen, bis Ende Januar soll es so weit sein.

Freundliche Räume sind entstanden

Kindergartenleiterin Heidi Beck ist sicher, dass in der gemeinsamen Arbeit von Kirchengemeinde, Stadt Wangen sowie Architekt Frank Drögehoff eine freundliche Krippe entstanden ist, in der sich Kinder, Eltern und Erzieherinnen wohl fühlen. „In gemeinsamer und ergänzender Verantwortung mit den Eltern“ wolle das Team der Erzieherinnen für die Kinder da sein, sagte Beck. Das Kindergartenteam wuchs mit der Krippe von neun auf 14 Personen. Gemeinsam mit den Kolleginnen des Kindergartens in Niederwangen sei die qualitätvolle erzieherische Basis gefunden worden.

Fürsorge für die Kinder

„Wir tragen Sorge dafür, dass Ihre Kinder eine gute Heimat in der Krippe haben“, sagte Pfarrer Schuhmacher zu den Eltern, die mit ihren Kindern  der Segnung beiwohnten.  Derzeit bewohnen bereits fünf Kinder die Krippe, bis Februar werden es insgesamt zehn sein. Elisabeth Dieing, verantwortlich für die Kindergärten in der katholischen Kirchengemeinde, dankte Heidi Beck und ihrem gesamten Team für ihren Einsatz.

Ort der Geborgenheit

Bürgermeister Ulrich Mauch bezog sich bei seiner Ansprache auf die Einladungskarte mit dem Bild eines Hirten von Sieger Köder. Diese Karte vermittle in besonderer Weise, dass es hier um einen Ort der Geborgenheit und des Willkommenseins gehe. Mit der Kinderkrippe in St. Monika hätten Stadt und Kirchengemeinde gemeinsam einen wichtigen Schritt in der Kindergartenlandschaft der Stadt getan, um den Herausforderungen der Gesellschaft mit einem bedarfsgerechten Angebot zu begegnen. „Einen besseren Schritt hätten wir nicht machen können, als hier in der ehemaligen Turnhalle die Krippe einzurichten“, sagte Mauch und ergänzte, die Investition von 275.000 Euro, von der die Stadt 70 Prozent trägt, sei eine gute Geldanlage. „Eine bessere gibt es zurzeit nicht.“

Architekt dankt Kindergartenleitung

Architekt Frank Drögehoff dankte wie alle seine Vorredner insbesondere Heidi Beck für ihren Einsatz bei der Baubegleitung. Ihr übergab er einen Umschlag, mit dessen Inhalt eine Hängematte für den Turnraum gekauft werden soll.