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Samstag, 6. Juli 2019

Konstanzer Architektenbüro gewinnt Wettbewerb

Glücklich über eine gute Wahl am Ende des Realisierungswettbewerbs für das Thema Punkthaus im Auwiesengelände zeigen sich Oberbürgermeister Michael Lang, die Leiterin der Diskussion zum Wettbewerb am Donnerstag, Jorunn Ragnarsdottir, sowie die Bauherren Architekt Andreas Veauthier, Volksbau Wangen, und Matthias Winkler von der Umweltbank mit Sitz in Nürnberg. Foto: Stadt Wangen / sum

Die Entwürfe sind von Rogg Architekten aus Konstanz.

Planung für günstigen Wohnraum auf dem großen Platz im Auwiesen-Gelände geht jetzt in nächste Runde.

Den Realisierungswettbewerb für das Thema Punkthaus im Auwiesen-Gelände hat das Konstanzer Büro Rogg Architekten gewonnen. 

Nach einem langen Tag stand abends gegen 20 Uhr der Sieger fest. Dass es so lange gedauert hatte, lag unter anderem an der schwierigen Aufgabe, die das Bewertungsgremium aus Architekten, Technikern, Städteplanern und Gemeinderäten zu bewältigen hatte, wie Oberbürgermeister Michael Lang sagte. Das Grundstück habe durch seine Dreieckform schwierige Rahmenbedingungen und es seien zahlreiche qualitativ hochwertige Arbeiten eingegangen. 19 Arbeiten waren eingegangen. Typisch für Wangen sei, dass am Ende eines Wettbewerbs die Beteiligten immer einen guten gemeinsamen Weg gefunden hätten, der auch im Interesse des Bauherrn liege, sagte Lang. 

Bauherren sind die Volksbau Wangen, die durch den Architekten Andreas Veauthier vertreten war, und die Umweltbank mit Sitz in Nürnberg, vertreten durch Matthias Winkler. Sie wird Miteigentümerin und finanziert auch den Bau, wie Winkler sagte.

Herausforderung für Architekten

Die Herausforderung für die Architektenbüros bestand neben dem dreieckigen Grundstück auch in den Wünschen nach hochwertiger Bauweise zu günstigem Preis sowie in der Holzbauweise, die im Auwiesengebiet vorgesehen ist. 

In mehreren Rundgängen wurde eine engere Wahl ermittelt, über die besonders intensiv diskutiert wurde. Am Ende einigte sich die Runde mit großer Mehrheit auf den am ersten Rang platzierten Büro Rogg aus Konstanz, wie Architekt Gerd Grohe aus Stuttgart im Anschluss erläuterte, der die Organisation des Wettbewerbs leitete. 

Nun folgt das Verhandlungsverfahren

Im nächsten Schritt folgt nun das Verhandlungsverfahren, VGV-Verfahren, in das unter anderem das Ergebnis des Realisierungswettbewerbs einfließt und in dessen Verlauf das Projekt auf seine Weiterentwicklungsmöglichkeiten und Honorarkosten geprüft werden.  In der Regel erhalte auch im Verhandlungsverfahren der Sieger des Realisierungswettbewerbs den Zuschlag, sagte Grohe.

Die Planungen des Büros Rogg sehen drei gleich hohe Gebäude auf dem Platz zwischen Hochkanal, Vereinshäusern und Wohngebäude der Baugenossenschaft vor. Eine Tiefgarage unter dem nördlichen Gebäude soll den notwendigen Parkraum bieten. In den Gebäuden sollen Wohnungen unterschiedlichen Zuschnitts von zwei bis fünf Zimmern und auch Sonderwohnformen möglich sein. Da durch die Holzbauweise viele Teile vorgefertigt werden können, dürfte der Bau zügige Fortschritte machen. Baubeginn ist voraussichtlich 2020.

Auf Rang 2 setzte das Bewertungsgremium das Büro Ackermann + Raff GmbH, Stuttgart. Rang drei ging an Ludescher + Lutz Architekten ZT GmbH, Bregenz.