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Mittwoch, 13. November 2013

Krippe in Niederwangen ist gestartet

Schritt für Schritt gehen die Umbau und Sanierungsarbeiten am Kindergarten St. Franziskus in Niederwangen dem Ende entgegen. Die seit Oktober genutzte neue Krippe wurde am Mittwoch, 6. November, mit dem kirchlichen Segen durch Pfarrer Michael Schuhmacher und im Beisein von Bürgermeister Ulrich Mauch und Ortsvorsteher Berthold Riether offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

Die Ortschaft Niederwangen bietet mit der neuen Einrichtung vom Kleinkind, über Kindergarten und Grundschule bis hin zum Werkrealschulabschluss insbesondere Familien eine lückenlose Kinderbetreuung an.

Ein Schmuck ist entstanden

Noch bestimmen die Bauarbeiten im Kindergarten in Niederwangen das Bild. Noch sind die Kindergartenkinder vorübergehend im Gemeindehaus untergebracht. Aber es ist schon zu sehen, welches Schmuckstück dort am Dorfplatz entsteht. Da das Gebäude der Stadt Wangen im Allgäu gehört, trägt sie die Kosten des Projekts. Es wird voraussichtlich rund 745.00 Euro kosten,  Zuschüsse in Höhe von 270.000 Euro wurden beantragt.

Gebäude ist saniert und umgebaut

Zwei Themen gehen die Stadt Wangen im Allgäu und die katholische Kirchengemeinde im Kindergarten St. Franziskus gemeinsam an. Mit der Sanierung und dem Umbau wird der Kindergarten, der in den 70er Jahren gebaut wurde, instand gesetzt. Vor allem das Dach, die Elektrik und die Sanitäranlagen mussten dringend erneuert werden. Die energetische Sanierung mit dem Austausch der Fenster ist noch offen.

Schöne helle Räume

Weil auch Wangen im Allgäu in der Pflicht steht, genügend Krippenplätze anzubieten, wurden auf Beschluss des Gemeinderats der Stadt, die beiden, im Gebäude leerstehenden Schwesternwohnungen ins Gebäude integriert. So konnte unter demselben Dach die Krippe entstehen und über einen hellen Zentralraum an den Kindergarten angeschlossen werden. In den schönen hellen Räumen der Krippe ist Platz für zehn Kinder unter drei Jahren, acht Plätze sind derzeit belegt. Die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Kommune und Kirche betonten denn auch Schuhmacher und Mauch.

Kinder sollen möglichst nah an der Familie aufwachsen

Ein Garderobenraum, von dem aus der Wickelraum und die Toiletten erreichbar sind, ein Gruppenraum mit Küchenzeile sowie ein Schlafraum machen die Krippe zu einer Art Zwei-Zimmer-Wohnung. Das ist auch so erwünscht, denn die Kleinen sollen so nah wie möglich an den Erfahrungen in einer Familie und am Familien-Alltag aufwachsen. 

Familien füllen den  Frühstückkorb

Ganz praktisch zeigt sich das, wenn eine Familie am Freitag den Frühstückskorb mit nach Hause nimmt und übers Wochenende mit Marmelade, Obst, Milch und anderen Lebensmitteln füllt, die dann von Montag bis Freitag beim gemeinsamen Frühstück im Kindergarten verzehrt werden. Damit die Kinder gut lernen können, selber zu essen, steht in dem Gruppenraum ein zwar großer, aber besonders niedriger Tisch, mit kleinen Stühlchen. Dort wird auch das Mittagessen eingenommen.

Viele Ausblicke - viel Platz zum Toben

Auch die Sanitäreinrichtungen sind ganz auf die Kleinen zugeschnitten und hängen so niedrig, dass die U-3-Kinder sämtliche Verrichtungen schon bald alleine erledigen können. Zum Spielen und Toben gibt es jede Menge Möglichkeiten. Große Fenster oder geschickt gesetzte Bullaugen bieten viele Gelegenheiten, die Umgebung zu betrachten und zu beobachten.

Treppenhaus ist noch Baustelle

Derzeit haben die Kinder in ihrem Reich jede Menge Unterhaltung, wenn sie rausschauen, weil sie die Fortschritte auf der Baustelle im Verbindungsstück von Kindergarten und Krippe beobachten können. Dort arbeiten die Handwerker noch an den neuen Sanitäranlagen, der Treppe und der Eingangshalle mit dem neuen Essplatz. Und auch die Büros der Leitung und der Mitarbeiter sind noch in Arbeit. Das Projekt soll zum Jahresende fertiggestellt werden.

Kindergarten rückt im Gemeindehaus zusammen

Bis dahin überbrücken die drei Kindergartengruppen die Zeit noch im Gemeindehaus im selben Gebäude. Doch alle freuen sich auf die erneuerten Räumlichkeiten, die dann auch neue Möglichkeiten in der täglichen Kindergartenarbeit bringen. Über die Treppe im Zentralgebäude können die Kinder sich dann beispielsweise ganz unkompliziert zwischen Kindergarten und Krippe besuchen. 

Das Kind steht im Mittelpunkt

„Zentraler Bestandteil des Konzepts von St. Franziskus ist eine Antwort auf die Frage zu geben: Was braucht ein Kind, was will ein Kind?“, sagt Kindergartenleiterin Maria Gleich. „Uns ist die ganzheitliche Entwicklung der Kinder besonders wichtig.“ Dazu gehört neben der Sprachförderung, die teilweise in Zusammenarbeit mit der Schule gemacht wird, auch das Angebot, viele Erfahrungen im emotionalen und sozialen Bereich zu sammeln. „Wir fördern hier auch das Leben durch die Vermittlung von religiösen Werten“, sagt Maria Gleich.  

Öffnungszeiten:

Die Kinderkrippe hat ist um 30-Stunden-Modell täglich von montags bis freitags von 8 bis 14 Uhr, im 35-Stunden-Modell täglich von 7 bis 14 Uhr geöffnet. Ruhezeit ist nach dem Mittagessen zwischen 12.30 und 14 Uhr. Abholen kann man die Kinder entweder vor der Ruhezeit oder danach um 14 Uhr.3

Der Kindergarten hat im 30-Stunden-Modell
montags von 7.30 bis 12.15 Uhr und von 13.30 bis 16 Uhr,  dienstags, mittwochs und donnerstags zwischen 7.30 und 13.30 Uhr sowie freitags von 7.30 Uhr bis 12.15 Uhr geöffnet.

Im 35-Stunden-Modell ist der Kindergarten geöffnet
montags und mittwochs von 7.30 bis 16 Uhr, dienstags, donnerstags und freitags von 7.30 bis 13.30 Uhr.