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Sonntag, 5. August 2018

16. Wangener Kulturnacht - so groß wie nie

Eine traumhaft schöne Kulturnacht mit einem Programm so groß wie nie haben Tausende von Besucherinnen und Besuchern erlebt.

Egal, ob es Chorgesang oder kleine Ensembles, ob Bands oder Orchester oder Solisten waren, ob gesungen, gespielt, getanzt oder eine Ausstellung gezeigt wurde, das Programm der 16. Wangener Kulturnacht bot eine riesige Breite. Während unten in der Stadt auf Plätzen, in Höfen, in den Straßen die Musik spielte, gab es einen Ort dieser Kulturnacht, der mit seiner Ruhe einen Gegenpool setzte: Der Garten der Begegnung hinter der evangelischen Stadtkirche und das Programm in der Stadtkirche. Wer gegen später am Abend die umtriebige Altstadt hinter sichließ,  fand sich dort wie in einem anderen Kosmos wieder. Kerzen zeigten den Weg in den Garten, und in der Kirche boten Margit Hartnagel und Michael Kremietz ein Programm mit Wort, Tönen und Bildern.

Ganz anders unten in der Altstadt. Die brodelte an diesem - auch an Temperaturen heißen Abend. Egal, ob es Chancons in der Herrenstraße waren oder Jazz der Hallodrians hinter der Blauen Traube, ob Blues. an der Martinstorschule oder Fun Cool aus Prato im Spitalhof rockten oder ob Mareike Rief und Anna Welte mit Margret Busch am Flügel klassischen Gesang boten, ob Pentaton oder die Saloniker am Saumarkt zu den Instrumenten griffen oder Georg Enderwitz zeigte, was die Rieger-Orgel in St. Martin kann - Musik lag aller Orten in der Luft.

In der 16. Wangener Kulturnacht spielte die Theatergruppe Kiesel ein facettenreiches Stück mit dem Titel "Über Brücken" und spielte dabei auf der Brücke bei der Hochwasserente.

Volles Haus hieß es bei vielen Veranstaltungen und das, obwohl die Temperaturen an diesem Abend eigentlich gar nicht nach drinnen lockten. Eine Vorstellung vom dem, was demnächst oder in ein paar Monaten in Wangen geboten sein wird, konnten die Interesierten bei Musikdirektor Friedrich-Wilhelm Möller mit seinem Programm zu La Bohème, bei Cantarte und seinem Programausschnitt aus Les Miserables und bei den Festspielen Wangen erleben. So zeigte sich auch wieder, dass die Kulturnacht bestens für Kulturwerbung geeignet ist.

Zum Facettenreichtum der Kulturnacht trugen neben vielen anderen Akteuren auch die Ausstellungen von Holzstichen im Frauentor durch Hans-Peter Reutemann und von Fotos in der Galerie in der Badstube zum Thema 30 Jahre Partnerschaft mit Prato bei.