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Freitag, 23. August 2019

„Lebendige Auwiesen“ feiern erfolgreichen Abschluss

Die „Lebendigen Auwiesen“haben dieses Jahr ein kleines Jubiläum gefeiert, zum fünften Mal war das Gemeinschaftsprojekt von Zugehendem Sozialdienst der Stadt und Beruflichem Schulzentrum (BSW) bereits über die Bühne gegangen.

Das abschließende Sommerfest hat erneut gezeigt, das sowohl Schüler als auch Bewohner vom Miteinander profitieren.Für Musik, Essen, Getränke und ein Eis war dank einiger Sponsoren gesorgt und auch das Wetter spielte zumindest am Anfang mit: Es war eine Art Belohnung für das Engagement der BSW-Schüler, bei denen das Projekt „Lebendige Auwiesen“ seit April auf dem Stundenplan steht. „Das Projekt soll ihre Sozialkompetenz stärken. Wichtig ist, dass die Schüler lernen, Verantwortung zu übernehmen“, sagt Ulrike Czura, Sozialarbeiterin am Beruflichen Schulzentrum. Nach einem Theorieblock, bei dem die rund 25 Schüler aus dem ersten Jahrgang der Wirtschaftsschule auf die Betreuung vorbereitet wurden, ging es immer donnerstags von 14.30 bis 16 Uhr in die Auwiesen, um mit den dortigen Kindern und Jugendlichen gemeinsam zu basteln, zu spielen oder ein spezielles Projekt zu verwirklichen. Diesmal sollen T-Shirts bemalt werden, in den vergangenen Jahren waren Blumenkästen, Insektenhotels oder Hochbeete hergestellt worden. 

Das Fest beim Auwiesen-Spielplatz war einmal mehr der gelungene Abschluss des Sozialprojekts. Rund zehn Kinder aus den Auwiesen waren dabei und haben mit den BSW-Schülern gekickt, gebastelt oder haben sich schminken lassen. „Was mich immer wieder berührt ist, dass die Kinder mit den Schülern richtig ins Gespräch kommen“, sagt Kristina Gunzelmann vom Zugehenden Sozialdienst der Stadt. Dass am Ende des Fests im Grünen der Regen einsetzte, tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Die Schüler und die Auwiesen-Kinder hatten bei den Angeboten im Nachmittagsprogramm auch so weiter ihren Spaß zusammen. 

Text: Schwäbische Zeitung / Bernd Treffler