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Dienstag, 9. Juli 2019

Mutige Entwürfe für die neue Reithalle

Am Ende des Tages war die Jury sehr zufrieden mit den Entwürfen, die für die Reithalle eingereicht wurden. Foto: Stadt Wangen / sum

Wie der Neubau der Reithalle am südlichen Ende der ERBA aussehen könnte, ist durch eine Jury aus Experten und Mitgliedern des Reitvereins entschieden worden.

Zwei Entwürfe sind gemeinsam auf Rang zwei gesetzt worden: Florian Nagler Architekten, München mit Pirmin Jung, Ingenieure, Sinzig und Johannes Kaufmann mit merz kley partner, Dornbirn. Auf Rang drei setzte die Jury den gemeinsamen Entwurf von KO/OK Architekten und Tragform Ingenieure, Stuttgart.  Sehr zufrieden mit der Auswahl waren nach Abschluss des Verfahrens die Reitvereinsvorstände Andrea Bietsch und Jürgen Kaiser.

Reiter sind zufrieden

Jürgen Kaiser, der in der Vergangenheit schon für verschiedene Wangener Vereine ehrenamtlich die Architektenrolle eingenommen hat, sagte: „Ich bin absolut zufrieden. Einer der beiden auf Rang zwei gesetzten Entwürfe war schon beim ersten Rundgang mein Favorit. Er passt zu uns und ist kostengünstig.“ Und Andrea Bietsch zeigte sich sehr zuversichtlich: „Das ist der Jackpot“, sagte sie. „So können auch unsere Mitglieder gut vorbereiten.“ Auch über das Verfahren war sie glücklich: „Wir wurden super wahrgenommen. Jetzt freuen wir uns auch die Architekten kennenzulernen.“

Auswahl aus einer Championsleague

Insgesamt hatte die Jury aus Fachleuten, Gemeinderäten und eben den Vertretern des Vereins eine Auswahl aus 14 Arbeiten zu treffen. „Das ist echte Championsleague“, sagte Architekt Gerd Grohe, der mit seinem Büro den Wettbewerb organisiert hatte. „Unter den Berwerbungen waren auch sehr mutige Entwürfe.“ Dem Gebäude am südlichen Ende der ERBA kommt nach Ansicht von Gerd Grohe eine besondere Bedeutung zu. „Es ist Endpunkt im Gelände und geht in den Grünbereich über“, sagte er. Gesucht wurde also ein Entwurf, dessen Ausstrahlung und Charakter zu diesem Ort passt. 

Entwürfe können nachgebessert werden

Nun sollen die drei erstplazierten Büros Gelegenheit bekommen, ihre Vorschläge noch einmal zu überarbeiten. Dazu bekommen sie die Hinweise, die das Preisgericht bei der Prüfung zusammengetragen hat. Dann wird es im Herbst ein kleines Preisgericht geben, das den Sieger kürt. Wobei Experten davon ausgehen, dass unter den beiden auf Rang zwei liegenden Vorschlägen letztlich auch der Sieger sein wird. 

Info: 

Die Pläne können in der Alten Spinnerei an folgenden Tagen angesehen werden:

Mittwoch, 10. Juli 2019: 14 – 17 Uhr
Donnerstag, 11. Juli 2019: 14 – 17 Uhr
Freitag, 12. Juli 2019: 14 – 17 Uhr
Samstag, 13.Juli 2019: 14 – 18 Uhr
Sonntag, 14. Juli 2019: 13 – 16 Uhr