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und Wohlfühlen
Montag, 24. Februar 2020

Neue Rhythmusgruppe unterstützt Närrischen Gesang

Die Wangemer Fasnet ist voll im Schwung. Beim Zunftmeisterempfang im Rathaus herrschte beste Stimmung. Oberbürgermeister Michael Lang zeigte sich als Freund des musikalischen Teils der Fasnet und hatte im Schlagzeuger der Stadtkapelle, Gerolf Stitzenberger, einen fachlich kompetenten Unterstützer.

Zunftemeister Wolfgang Tengler begrüßte die Gäste im Saal und überreichte dem Stadtchef das erste WG-Kennzeichen WG-OB 20202.

OB Lang bedauerte, dass es immer weniger Narren sind, die auch zum Akkordeon oder zur Gitarre greifen und damit die Lieder der Fasnet begleiten. Die Narrenzunft Kuhschelle weiß-rot lobte der Oberbürgermeister ausdrücklich für ihren Versuch, das Liedgut durch einen Übungsabend vor der Fasnet zu stärken.

Um dem Ganzen noch mehr Schwung zu geben, fordertet er Zunftmeister Wolfgang Tengler, seinen Vize Markus Berte, sowie die beiden Ehrenzunftmeister Jürgen Kaiser und Bernd Rothacker auf, das Ane-Lied rhythmisch zu begleiten. Wolfgang Tengler, selber Musiker, spannte sich die große Trommel vor den Bauch, während Bernd Rothacker, der beruflich mit Pfannen und Töpfen zu tun hat, die Topfdeckel – also Becken - in die Hand nahm. Jürgen Kaiser schlug Klanghölzer zusammen und Markus Berte haute auf die Triangel. Das alles ging nach dem Kommando des Schlagzeugers und zum kräftigen Gesang des OBs und des gesamten Saals. Damit die Lektion vertieft werden kann, darf die Narrenzunft einen Gutschein einlösen, der sie zur Teilnahme an der musikalischen Früherziehung der Jugendmusikschule berechtigt. 

Weil es allen Beteiligten ganz offensichtlich viel Spaß machte, ließen sie sich nicht zweimal bitten, als sie aufgefordert wurden, auch den Gemeinderat, der wie jedes Jahr das Anelied mit einem eigenen Text vortrug, mit ihren Rhythmus-Instrumenten zu begleiten. Zu den Themen der Gemeinderäte gehörten die knappe Zeit bis zur Landesgartenschau, Fridays for future sowie der Öffentliche Personennahverkehr. Auch die geplante neue Landkreissporthalle rückten die Gemeinderäte in den Blick. Dieses Motiv griffen auch die Narren aus Kißlegg auf.  Sie unterstützten die Zunft im Abgesang auf die Alte Sporthalle. Der große Sitzungssaal wurde verdunkelt, die versammelten Narren durch Singen vom „Ommmm“ in eine meditative Stimmung versetzt, und dann gab es mit „Time to say good-bye“ den Abgesang auf die städtische Sporthalle. 

Nach vielen Grußworten und musikalischen Einlagen von den Dilldabba aus Kißlegg ging es bei strahlendem Sonnenschein hinaus in die Straßen und Gassen Wangens, wo um 14 Uhr der Umzug startete.