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Dienstag, 21. Mai 2019

OB Lang sagt Auwiesenbewohnern Unterstützung zu

Bei einer Versammlung im Vereinsheim der Argentaler im Auwiesenweg hat Oberbürgermeister Michael Lang die dortigen Bewohner über die geplanten Entwicklungen in ihrem Wohngebiet informiert.

Er berichtete von den Planungen, auf dem großen Platz zwischen dem Trachtenheim und den großen Gebäuden der Baugenossenschaft Wangen, ein sieben Stockwerke hohes Punkt-Gebäude zu errichten, in dem auch Wohnungen für Menschen entstehen sollen, die es schwer haben auf dem Wohnungsmarkt. Diese Wohnungen müssen gebaut werden, bevor die Wohnbaracken abgerissen werden können. An deren Stelle sollen schmale, bis zu drei Stockwerke hohe Häuser für Familien entstehen. Möglicherweise werde die Gärtnerei zum städtischen Bauhof verlegt und dann das freiwerdende Grundstück mit Wohngebäuden bebaut. Auch auf dem Gelände des Reitvereins sollen Häuser entstehen, wenn die Reiter in den Südwesten des ERBA-Geländes gezogen sind. Derzeit laufen zur architektonischen Ausgestaltung des Geländes Wettbewerbe. „Wir hoffen, dass wir schöne Gebäude bekommen“, sagte OB Lang. Geplant ist in dem Areal ein Kindergarten als Ersatz für den sanierungsbedürftigen Kindergarten im Ebnet. Im Argenpark – dort wo bis vor Kurzem der Hundesportverein war, soll es einen großen Spielplatz geben. 

Was die Menschen im Auwiesengelände umtreibt, sind offensichtlich vor allem zwei Dinge: Sie sorgen sich, ob sie eine Wohnung finden, bevor die Baracken abgeräumt werden. Und sie fürchten sehr viel mehr Verkehr und zu wenige Parkplätze in der Siedlung. Entsprechende Erfahrungen im Zusammenhang mit der derzeitigen Bauaktivität wurden geschildert. Zu viele Fahrer stellt ihre Fahrzeuge irgendwo ab. So sei es auch schwierig, aus der Tiefgarage des BGW-Neubaus auszufahren. OB Lang versprach, dass die Stadt dieses Thema mitnehmen werde. In Sachen Wohnungssuche bat er die Bewohner, mit der städtischen Liegenschaftsverwaltung sowie mit Kristina Gunzelmann vom Zugehenden Sozialdienst in Verbindung zu belieben. „Wir sind da auf Ihrer Seite und wir lassen Sie nicht allein!“, sagte er. 

Auf die Frage, wie lange es denn dauern werde, bis das Gelände bebaut sei, schätzte er an die zehn Jahre. „Aber vielleicht geht es auch schneller.“ Das Punkt-Gebäude werde bis voraussichtlich von 2020 bis 2022 gebaut, ein Teil der kleineren Gebäude werde bis 2024 zur Landesgartenschau gebaut sein.

OB Lang lud auch zu den Festen in der ERBA ein und bat insbesondere die jungen Leute, die bei der Versammlung dabei waren, zur Beteiligung an der Umfrage zur Ausgestaltung der ERBA unter dem Motto „NextGenERBA“. Der Link dazu findet sich auf der Homepage der Stadt Wangen oder runter www.nextgenerba.de