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Montag, 5. März 2018

Ostereiermarkt bleibt ein Wangener Markenzeichen

Rund 5000 Besucherinnen und Besucher haben am Freitag und Samstag, 2. und 3. März 2018, den 37. Wangener Ostereiermarkt besucht.

Viele von ihnen gehören seit vielen Jahren zum Stammpublikum in Wangen. Sie verließen den Markt „wie immer“ begeistert. Dazu gehört auch Ingeborg Rath aus Fürstenfeldbruck. Gemeinsam mit ihrem Mann bewunderte sie die vielseitige Handwerkskunst der Wangener Aussteller. „Es war wie immer sehr schön hier“, sagte sie. 

Aus Zürich kamen Oliver und Susanne Gywalt nach Wangen, um die Vielfalt der ausgestellten Eier zu bestaunen. „Das ist schon ganz phantastisch, was da gezeigt wird“, sagt Oliver Gywalt. Auch das Ehepaar Matuschek aus Kressbronn kam eigens zum Markt nach Wangen. „Es ist ein sehr schöner Markt“, sagen sie und zeigen begeistert das Ei, das sie gefunden haben. 

Eine Tettnangerin äußerte sich sehr zufrieden mit der bunten Schau, die so viele verschiedenen Stilrichtungen auf hohem Niveau präsentiert. „Besonders schön finde ich, dass es nur einen Euro Eintritt kostet“, sagte sie. „Da kann man sich dann auch noch etwas Schönes mitnehmen.“

Ebenfalls aus der Montfortstadt kam ein Ehepaar nach Wangen.  „Wir kennen den Ostereiermarkt hier. Es gibt hier immer wunderschöne Dinge zu kaufen“, sagen beide. Sie bewundern unter anderem die Geduld der Aussteller, mit der diese erklären, wie sie ihre Kunstwerke herstellen.

Ein Sammler-Ehepaar aus Pfronten kommt immer wieder gerne nach Wangen, um die Stadt und den Ostereiermarkt zu genießen. So auch bei der 37. Auflage. „Uns fällt auf, dass die christlichen Motive immer mehr zurückgehen“, sagen sie. Aber auch er und seine Frau sind voll des Lobes für die Organisation. „Es blutet einem das Herz bei alle den schönen Dingen, dass man nicht mehr mitnehmen kann“, sagen sie mit Verweis auf eine volle Vitrine zu Hause.

Rein zufällig kam ein Ehepaar aus Berlin zum Wangener Ostereiermarkt. Im Urlaub in Scheidegg bot sich der Ausflug nach Wangen an. „Das ist ein sehr schöner Markt“, loben beide und zeigen vergnügt einen Topf, in dem sie zu Hause in der Küche Kresse wachsen lassen werden.

Julieta Strobel, die seit 22 Jahren den Wangener Ostereiermarkt organisiert, zeigt sich über so viel Lob sehr glücklich. Und mindestens so sehr freut sie, was sie von Ausstellerseite hört: „Gerade unsere Neulinge sind überwältigt. Sie sagen mir, so etwas hätten sie noch nicht erlebt.“

Großen Anklang fand auch das Kinderproramm in der Stadtbücherei. An beiden Tagen lauschten Kinder und oftmals auch Eltern, wenn die Leiterin der Stadtbücherei im Kornhaus, Susanne Singer, aus Kinderbüchern vorlas. Damit alle die Geschichten auch gut verfolgen konnten, wurden die Bilder, die sich auch teilweise bewegten, über einen Beamer an die Wand geworfen. So konnten sie zum Beispiel die Geschichte vom schwarzen Huhn mit verfolgen, das sternförmige und eckige und noch ganz anders geformte Eier legte und schließlich vom König an seinen Hof geladen wurde, damit dieser immer besondere Frühstückseier haben konnte.

Im Erdgeschoss der Stadtbücherei war das Kreativ-Team von Kunst und Dekor ständig umringt von Kindern, die Eier filzen oder mit Decoupage-Technik verzierten.

Auch die Brunnenführungen fanden viele Freunde. Beate Leupolz nahm die Besucherinnen und Besucher vom Marktplatz aus auf eine Tour durch die Stadt entlang der von den Schulen schön gestalteten Brunnen und erzählte viele interessante Episoden aus der Wangener Geschichte.