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Dienstag, 11. Juni 2019

Realschule feiert Sanierung des 80er-Jahre-Baus

Die Johann-Andreas-Rauch-Realschule hat die energetische Sanierung ihres 80er-Jahre-Baus gefeiert. Allein in die Erneuerung der Fassade, der Fenster und der Einbauten zur Verbesserung des Raumklimas investierte die Stadt Wangen 1,9 Millionen Euro.

22 Prozent, in Summe 410 000 Euro, kommen wieder über eine Landesförderung für die Schulgebäudesanierung zurück. Dies ist die erste Schulsanierung, die das Land in Wangen fördert. 

Oberbürgermeister Michael Lang gab den beiden anwesenden Abgeordneten Petra Krebs und Raimund Haser mit, doch bitte darauf hinzuwirken, dass auch künftig „sinnvolle Sanierungen wie Neubauten gefördert werden“. „Wir konnten deshalb schneller sanieren als ursprünglich vorgesehen“, sagte er.

Lang verwies auch auf den weiten Baufortschritt in der teilsanierten Sporthalle. Nachdem der Boden und die Seitenwände erneuert worden sind, fehlen jetzt noch die Sanitäranlagen, die 2020 an der Reihe sind. Er gratulierte der Schulleitung, Heiko Kloos und Martin Rathgeb, dazu, wie sie Schüler und Eltern motivierten, die mit der Sanierung verbundenen Unbilden zu ertragen. Sein Dank galt auch den Lehrerinnen und Lehrern sowie den Schülerinnen und Schülern, die zeitweise in der früheren Musikschule am Martinstorplatz untergebracht waren. Nach den Sommerferien wird der Neubau in Angriff genommen, der die Realschule dann auch barrierefrei machen wird und der den notwendigen Raum schafft, um die Sanierungen in den übrigen Gebäudeteilen fortzusetzen. 

Schulleiter Heiko Kloos bestätigte die gute Aufnahme der Sanierung in der Elternschaft und im Kollegium. Damit die Lehrer zügig von der JARR zur früheren Musikschule und zurück gelangen konnten, waren zwei Dienstfahrräder angeschafft worden. Auch die Innensanierung des 80er-Jahre-Baus gehe dem Ende entgegen. Nachdem immer in den Sommerferien Räume modernisiert worden waren, werden die letzten vier im Untergeschoss über die Sommerferien saniert.

Kloos dankte der Stadt Wangen und dem Gemeinderat für die Entscheidung, in die JARR zu investieren. Bis 2022 werden es noch einmal 7 Millionen Euro sein. Großes Lob zollte der Schulleiter dem bei der Stadt verantwortlichen Architekten Stefan Lontzek für seinen Einsatz und schloss sich damit auch dem ausführenden Architekten, Stefan Redle, aus Leutkirch an. Dieser hatte Lontzek eine „tolle Zusammenarbeit“ bescheinigt.