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Sonntag, 3. März 2019

Schutz vor Kälte durch gedämmte Dachböden und Kellerdecken

Ein effektiver Wärmeschutz für Altbauten ist auch bei der energetischen Sanierung der Kellerdecke und Dachböden möglich.

Unsanierte Altbauten haben meist einen hohen Heizenergiebedarf und eine schlechte CO2-Bilanz. Als Energiesparmaßnahme lohnt sich neben einer Fassadensanierung auch die Dämmung von Dachboden und Kellerdecke. Das verbessert das Wohnklima enorm und ist wirtschaftlich. In manchen Fällen ist es sogar gesetzlich gefordert. Darauf weist Zukunft Altbau hin, das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm rund um die energetische Sanierung. Der Aufwand ist sowohl bei der Dämmung des Dachbodens als auch bei der Kellerdeckendämmung vergleichsweise gering.

Neutrale Informationen gibt es auch kostenfrei über das Beratungstelefon von Zukunft Altbau 08000 12 33 33 oder per E-Mail an beratungstelefon@zukunftaltbau.de.

Bei einer Wärmedämmung denken Hauseigentümer meist an die Fassade. Doch ein effektiver Wärmeschutz lohnt sich auch beim Dachboden und der Kellerdecke. Mit einer Dämmung dieser Stellen steigern die Eigentümer ihren Wohnkomfort: Kalte Fußböden im Erdgeschoss und kalte Decken in der oberen Etage gehören dann der Vergangenheit an. Da die Energieverluste durch eine Dämmung erheblich gesenkt werden können, reduziert sich außerdem der Heizenergieverbrauch. Viele Maßnahmen rechnen sich nach wenigen Jahren. 

Wie ein Dachboden richtig gedämmt wird, zeigen Fachleute in einem neuen Kurzfilm von Zukunft Altbau: www.youtube.com.

Info:

Clevere Sanierer, die in Baden-Württemberg die Vorgaben des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes (EWärmeG) mit einer Dämmung der obersten Geschossdecke vollständig erfüllen wollen, verbessern den Zielwert von 0,24 auf 0,19 Watt pro Quadratmeter und Kelvin. Dieses Vorgehen ist für Gebäude mit bis zu vier Vollgeschossen möglich. Bei Dachschrägen und senkrechten Abseitenwänden unter der obersten Geschossdecke – auch Kniestock oder Drempelwand genannt – müssen auch diese entsprechend gedämmt werden. 

Mit der Dämmung der Kellerdecke erfüllen Hauseigentümer die Vorgaben des EWärmeG teilweise. Das Landesgesetz fordert bei der Kellerdecke 0,24 Watt pro Quadratmeter und Kelvin, was insgesamt rund 14 Zentimeter Dämmung entspricht. 

Zukunft Altbau informiert Wohnungs- und Gebäudeeigentümer neutral über den Nutzen einer energetischen Sanierung und wirbt dabei für eine qualifizierte Gebäudeenergieberatung. Das vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm berät gewerkeneutral, fachübergreifend und kostenlos. Zukunft Altbau hat seinen Sitz in Stuttgart und wird von der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg umgesetzt.Weitere Infos rund um diese Themen gibt es hier