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Freitag, 24. Juli 2020

Stadtbildpflege sorgt für Erhaltung kleiner Denkmale

Bildautor: Stadt Wangen

Neben der inzwischen regelmäßigen Stadtputzete im Frühjahr hat sich der Bereich Stadtbildpflege im vergangenen Jahr schwerpunktmäßig um die Entfernung immer wieder neuer Graffitis und die Sanierung von Kleindenkmalen gekümmert.

So wurde der Bildstock am Ruth-Storm-Weg auf der Haid ebenso erneuert wie das Wegkreuz in der Talstraße in Primisweiler. Auch Schäden an der Wegkapelle in der Isnyer Straße wurden beseitigt. 

Siegfried Stampfer, verantwortlich für die Stadtbildpflege, betonte in seinem Bericht für den Gemeinderat, dass diese Arbeiten zwar von der Stadtbildpflege federführend betreut werden, jedoch immer nur in Teamarbeit erfolgreich sein könnten. Mit im Boot sind der städtische Bauhof, dessen Kräfte letztlich die Arbeiten ausführen, die zuvor mit dem Leiter des Kultur- und Sportamts, Hermann Spang, und dem Sanierungsbeauftragten, Martin Schwenger, abgestimmt werden. So steht Stampfer als Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger, die Ortsheimatpfleger sowie den Altstadt- und Museumsverein zur Verfügung.

Der Anstoß für die Sanierung des Bildstocks am Ruth-Storm-Weg ging von Ortsheimatpfleger Stephan Wiltsche, sowie vom ehemaligen Ortsvorsteher von Niederwangen, Berthold Riether, aus. Der Bildstock zeigt die Kreuzabnahme-Szene. Die Malerei hatte so großen Schaden genommen, dass sie erneuert werden musste. Zum Schutz wurde jetzt eine Abdeckplatte angebracht. Das Mauerwerk und die Steinabdeckung des Bildstocks wurden gereinigt und farblich neu gefasst.

Eine private Spende der Renate und Anton Birk-Stiftung ermöglichte die von Ortsheimatpfleger Dieter Horn in Primisweiler initiierte Sanierung des Wegkreuzes an der Talstraße. Dort wurden Flechten entfernt, die Risse im Sockel geschlossen und die nicht mehr lesbare Inschrift farbig neu gefasst. Die stark beschädigte Christusfigur wies am Unterschenkel größere Abplatzungen auf. Im Zuge der Restaurierung wurde die etwas einfache Farbfassung durch eine natürlichere Farbgebung ersetzt.

Angedacht, aber noch nicht ausgeführt ist die naturnahe Umgestaltung von Freiflächen im Stadtgebiet. Dort sollen Stauden und Blumen gepflanzt werden, die Insekten Nahrung bieten. So soll das Leitbild der „Wiesenstadt Wangen“ für Bürger und Gäste sichtbar sein.