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Freitag, 9. November 2018

Stadtbücherei thematisiert die Wirkung von Kriegen

Der Autor Kurt Oesterle liest am Mittwoch, 14. November 2018, um 20 Uhr in der Stadtbücherei im Kornhaus aus seinen Essays und Porträts.

In "Die Erbschaft der Gewalt. Über nahe und ferne Folgen des Kriegs – Essays und Porträts" beschäftigt sich Oesterle mit der Frage, wie lange Kriege nachwirken - nicht materiell, sondern mental, "traumatisch". Von persönlichen Belastungen, hervorgerufen durch Kriegsgewalt, handeln seine Romane und Essays. Aus seinen Büchern liest er ein Potpourri von Dorfszenen, in denen die Hinterlassenschaften zweier Weltkriege erkennbar werden. 

Kurt Oesterle, 1955 geboren, studierte Literatur, Geschichte und Philosophie (Dr. phil.). Er arbeitet als freier Autor und Journalist, insbesondere für die Süddeutsche Zeitung und das Schwäbische Tagblatt. 2002 erschien sein Romandebüt "Der Fernsehgast oder Wie ich lernte die Welt zu sehen", 2003 seine Recherche "Stammheim. Die Geschichte des Vollzugsbeamten Horst Bubeck". 2014 erschien sein hoch gelobter Roman "Der Wunschbruder" und 2016 sein Roman "Martha und ihre Söhne". Zuletzt, von ihm mit einem großen Essay eingeleitet: Wilhelm Waiblingers "Friedrich Hölderlins Leben, Dichtung und Wahnsinn"

Eintritt 7 €/ erm. 5 €