background
Einfach Ankommen
und Wohlfühlen
Sonntag, 14. Juni 2020

Stadtmuseum mit kleinen Veränderungen

Christliche Abteilung:Neu gestaltet präsentiert sich das Thema „Sorge um das Seelenheil“ im Stadtmuseum. Foto: Stadt Wangen / Irina Leist

Maria Neff:Eine Zeitreise ins Jahr 1969 können die Besucher des Museums unternehmen, wenn sie im Erdgeschoss in die Müllerstube von Maria Neff eintreten. Nur die Küche muss aus Platzgründen jetzt geschlossen bleiben. Foto: Stadt Wangen / Irina Leist

Das Wangener Stadtmuseum ist seit dem Wochenende wieder für Besucher geöffnet. Wer das Museum kennt, wird in der christlichen Abteilung feststellen, dass sie ein bisschen luftiger gestaltet wurde und farblich einen ganz neuen Akzent setzt. Genutzt wurde für die Neugestaltung die Corona bedingte Schließzeit.

Inhaltlich wird dort sehr prominent das Thema „Sorge um das Seelenheil“ bearbeitet. Dargestellt wird es durch eine neu gebildete Einheit. So wurde das Porträt der Heiligen Anna, die auch Patronin der Armen und der Witwen ist, aus dem Gemäldesaal in diesen Bereich versetzt.  Zwei gegenüberstehende geschmiedete Kreuze - eines davon kann vermutlich Bernhard Neß zugeordnet werden, eine Armentruhe und das Bildnis der Spitalstifterin bilden eine Einheit. Hervorgehoben wird der Raum durch eine Farbgebung in Gold und Schwarz, was den Raum größer erscheinen lässt.

Zu den Vitrinen werden die Besucher durch die hellen Akzente der Strahler geführt. Im Aufgang zum zweiten Stock ist ein beleuchtetes Panel geplant, das für Helligkeit sorgen und weitere Erklärungen zu den abgebildeten Themen sorgen soll.

Im Erdgeschoss ist noch die Ende der vergangenen Saison eingerichtete Ausstellung zu Maria Neff, der letzten privaten Eigentümerin der Eselmühle zu sehen. Im Foyer ist ein Film Interview mit Dr. Leist über die Rettung der Eselmühle 1969 zu sehen.

Corona-Bekämpfung macht ein paar neue Regelungen notwendig

Angesichts der Corona-Pandemie unterliegt auch der Museumsbesuch bestimmten Regeln. Die Besucher betreten das Museum wie üblich an der Eselmühle und werden dann in einem Rundgang bis zur Badstube geführt. Dort verlassen sie das Museum. Taschen und Gepäck können sie dann wieder in der Eselmühle am Eingang abholen.

Am Eingang werden sie gebeten, den Handdesinfektionsspender zu benutzen. In den Räumen werden die Besucherinnen und Besucher gebeten, eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen. Im Museum gelten die üblichen Abstands- und Hygieneregeln. So werden die Besucher gebeten, in engen Räumen entsprechend Rücksicht zu nehmen und diese ebenso wie die Treppen nur einzeln und nacheinander zu betreten.

Deshalb ist es in diesem Sommer auch nicht möglich, das Eichendorff-Museum und das Gustav-Freytag-Museum zu betreten. Beide Museen sind jedoch von außen einsehbar. Das Käsereimuseum mit Fastnachtsmuseum und die Müllerstube sind zugänglich. Jedoch sind auch dort Menschenansammlungen zu vermeiden.

Für die Besucher stehen die Toiletten im Erdgeschoss der Badstube zur Verfügung. Toiletten dürfen nur jeweils von einer Person betreten werden.

Info: Geöffnet ist das Museum täglich außer montags von 14 bis 17 Uhr. Alle Besucher müssen vor dem Rundgang ihren Namen, Anschrift und Telefonnummer angeben. Führungen und auch die samstägliche Vorführung der mechanischen Musikinstrumente sind ausgesetzt. Wie diese Musikinstrumente klingen und funktionieren, können Besucher in den Filmen an der Medienstation erfahren.