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Einfach Ankommen
und Wohlfühlen
Dienstag, 5. März 2019

Viele Gäste beim Unternehmerfrühstück

Unternehmer und Unternehmerinnen aus Wangen haben sich kürzlich im Rathaus zum Unternehmerfrühstück getroffen.

Die Vorstände des Wangener Wirtschaftskreises Thomas Heine und Paul Schwarz begrüßten die Gäste und dankten der Stadt Wangen, dass sie für diesen Zweck wieder den großen Sitzungsssal im Rathaus zur Verfügung stellte. Der Wawi wolle Impulse zu Fragen wie Mobilität, Breitband oder dem Wohnen in Wangen setzen, sagte sie. 

Auf ihre Fragen, warum Baugebiete nicht schneller zum Bauen freigegeben werden können, sagte Oberbürgermeister Lang, der Rechtsstaat verlange bestimmte Abläufe. Allein für das geplante Baugebiet Haid/Wittwais seien 250 Einwendungen eingegangen, die im Verfahren berücksichtigt werden müssten.  

Dasselbe gelte für Fragen des Verkehrs. Als Beispiel nannte er die Bahnunterführung B32. Es gebe in diesem Bereich eine große Gemengelage insbesondere zwischen Bund und Land. Zudem sei die Bahn betroffen. Bei seinem Besuch in Tübingen habe er beim jetzigen Stand „maximale Unterstützung“ eingefordert für eine Verbesserung der Einmündung der Zepplinstraße in die B 32, die Prüfung eines Kreisverkehrs an der Kreuzung Waltersbühl sowie eventuell auch einen Kreisverkehr im Süden von Wangen bei Niederwangen. Das RP wolle einen Vor-Ort-Termin machen und auch untersuchen, wie eine bessere Zufahrt von Süden ermöglicht werden kann. 

Zum Thema Breitbandversorgung führte OB Lang aus, es sei Tatsache, dass in manchen Gebieten die Breitbandkabel von drei Anbietern nebeneinanderliegen. „Das ist eine große Ressourcenverschwendung“, sagte er. Andernorts gebe es Lücken. Derzeit könnten in Roggenzell und in Karsee solche Lücken geschlossen werden.  Allerdings räumte Lang ein, dass er nicht versprechen könne, dass bis 2025 alle am Glas sind. „Das ist bei unseren Streusiedlungen nicht realistisch“, sagte er.

In einem großen Überblick fasste OB Lang die Entwicklungen in der heimischen Wirtschaft zusammen, stellte Überlegungen und Pläne zur Stadtentwicklung im Rahmen der Vorbereitungen zur Landesgartenschau 2024 vor und berichtete von Überlegungen möglicherweise auf dem Parkplatz hinter dem Finanzamt ein Parkdeck zu errichten. Derzeit werde geprüft, ob dies möglich sei. Um für mehr E-Mobile gerüstet zu sein, plant die Stadt den Bau von E-Parkplätzen in der Hafnergasse und am P 14 im Scherrichmühlweg. Der Landkreis habe Zapfsäulen am Landratsamt gebaut und plane solche beim Krankenhaus. 

Er schloss mit seinem Dank an den Wangener Wirtschaftskreis und für die Ausrichtung der Messe Zukunft Wangen am Donnerstag, 14. März 2019.