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Mittwoch, 27. Mai 2020

Volksmusik und Jazz bei „Kultur am Freitag“

Bildautor privat

Mit einem interessanten Cross-over-Programm bereichern Ernst Hutter und sein Sohn Martin am Freitag, 29. Mai 2020, die Wangener Reihe „Kultur am Freitag“. Sie ist wie immer unter www.wangen.de/kultur im Internet abrufbar. Unterstützt werden sie von ihrem langjährigen Freund, Lothar Kraft.

Ernst und Martin Hutter aus Neuravensburg, beide Profi-Musiker in verschiedenen, namhaften und erfolgreichen Ensembles wie den „Egerländer-Musikanten – Das Original“ oder der SWR-Bigband, erleben derzeit den Lockdown der Kulturschaffenden sehr hautnah. „Wir müssen alle gemeinsam da durch“, sagt Ernst Hutter, Chef der „Original Egerländer Musikanten“.

Planung schwierig bis unmöglich

Schwierig ist die Situation für ihn und sein Orchester, weil sich derzeit nicht verlässlich planen lässt, wie es weitergehen kann. Die Frage, wie Großveranstaltungen künftig organisiert werden können, sei noch nicht definiert. Und damit seien eine ganze Reihe von Fragen offen – beispielsweise wie ein Blasorchester gemeinsam Musik machen kann oder unter welchen Umständen Menschen wieder in die Veranstaltungshallen gehen können. „Für uns ist es deshalb eine Freude und Selbstverständlichkeit, das Angebot der Stadt Wangen an die Künstler, aber auch das Publikum mit anzunehmen und zu gestalten“, sagt Ernst Hutter.

Gemeinsam mit ihrem langjährigen Freund, dem Kißlegger Jazzpianisten, Lothar Kraft, präsentieren sie ein Programm, das einmal mehr ihre musikalische Vielseitigkeit beweist, und wünschen dem Publikum viel Spaß dabei. Lothar Kraft, 65-jähriger, studierte Dipl.-Volkswirt, ist seit 45 Jahren in verschiedenen musikalischen Formationen zu hören. Zunächst machte er Musik neben seiner unternehmerischen Tätigkeit, in den letzten 15 Jahren jedoch hauptberuflich und unterrichtete zudem bis vor kurzem an der Musikschule Haus der Künste in Wangen. 

Programm mit mehreren Facetten

Das Programm der drei Musiker spiegelt die Vielfalt der Richtungen wider, in denen sie unterwegs sind. Ernst Hutter präsentiert das erste Stück allein auf dem Euphonium. Dann stößt sein Sohn Martin hinzu, und sie spielen auf Flügelhorn und Tenorhorn fünf Weisen, die Ernst Hutter selber komponiert hat. Sie kommen stilistisch von der Volksmusik und befassen sich mit unserer Zeit, wie Hutter sagt. Die letzte dieser Weisen leitet über zu einem Jazzstück, bei dem Lothar Kraft als Pianist hinzukommt.