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Montag, 18. Juni 2018

Weitere 1,13 Millionen EU-Fördermittel für LEADER

Die LEADER-Aktionsgruppe Württembergisches Allgäu hat die Zusage für 1,13 Millionen EU-Fördermittel erhalten.

Bereits in einer ersten Tranche verteilte die LEADER-Aktionsgruppe erfolgreich knapp zwei Millionen Euro Fördermittel (1,5 Millionen Euro EU- und rund 500.000 Landesmittel) an insgesamt 21 Projekte. Den 18 LEADER-Aktionsgruppen in Baden-Württemberg stehen nun bis 2020 jeweils Zuwendungen zwischen 950.000 und 1,2 Millionen Euro zur Verfügung. Mit 1,13 Millionen Euro gehört das Württembergische Allgäu somit zur Spitze der LEADER-Regionen im Land. Die Verteilung der Gelder orientiert sich dabei am Umsetzungsstand der LEADER-Arbeit in den jeweiligen Regionen.

Bei der feierlichen Übergabe durch den Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter
Hauk, in Stuttgart konnten der stellvertretende Vorsitzende Thomas Kellenberger, Vorstandsmitglied Silvia Ulrich, Maria Rigal und Maria Hofmann von der LEADER-Geschäftsstelle, die Zusage entgegennehmen. Minister Hauk warb bei dem Festakt für eine zügige Umsetzung und einen schnellen Mittelabfluss der Fördergelder sowie für den Abbau bürokratischer Hürden. „LEADER ist das bedeutendste Regionalentwicklungsprogramm im Land. Die Idee, die Bevölkerung, lokale Vereine, Kommunen und Institutionen in einem gesteckten Rahmen eigenverantwortlich über die Verwendung von Fördermitteln entscheiden zu lassen, macht die Förderlandschaft im Land vielfältiger. Neben EU, Bund und Land gibt es so eine vierte Förderebene, die einen eigenen Blick auf regionale Entwicklungsbedürfnisse hat“, so Minister Hauk weiter.

Für die nächste Etappe hat sich die LEADER-Aktionsgruppe Württembergisches Allgäu bereits gewappnet. Bei der Jahreshauptversammlung der Regionalentwicklung Württembergisches Allgäu e. V., die kürzlich in Leutkirch-Urlau stattfand, wurde der LEADER-Steuerungskreis mit wenigen personellen Veränderungen für drei Jahre in seinen Ämtern bestätigt. Dasselbe gilt für die Vorstandsmitglieder Dieter Krattenmacher, Ulrike Horn, Monika Ritscher und Silvia Ulrich. Darüber hinaus fand ein weiterer personeller Wechsel in der LEADER-Geschäftsstelle statt. Hier übergab Margret Kaiser die stellvertretende Geschäftsführung an Maria Hofmann.

Der nächste Projektaufruf startet bereits im September 2018. Gerne können sich Interessierte schon jetzt mit Ihren Projektideen an die LEADER-Geschäftsstelle in Kißlegg wenden: info @re-wa .eu oder 07563 936-700.