
Wangen ist wie viele andere Kommunen auf dem Weg zu einer dezentralen, erneuerbaren Energiezukunft. Gradmesser für den Stand der Umsetzung zahlreicher Maßnahmen zur lokalen Energiewende ist die Teilnahme am European Energy Award. Die Zusammenarbeit mit der Energieagentur Ravensburg trägt vor allem unter Gesichtspunkten der Energieeffizienz Früchte. Mit der BürgerEnergiegenossenschaft Region Wangen im Allgäu nehmen Bürgerinnen und Bürger die Energiethemen selbst in die Hand und investieren in regionale Projekte zur nachhaltigen Energieversorgung.
Energieleitbild und Klimaschutzziele der Stadt Wangen im Allgäu (PDF) - Gemeinderatsbeschluss vom 02.05.2022
Die Stadt Wangen im Allgäu bietet eine kostenlose Energieberatung durch die unabhängige Energieagentur Ravensburg www.energieagentur-ravensburg.de an. Die einstündige Beratung findet mittwochs alle 2 Wochen im Bürgeramt im Rathaus, Marktplatz 1, in der Zeit von 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr statt.
Terminreservierung unter: www.wangen.de/energieberatung
Bei der Beratung besteht die Möglichkeit sich rund um erneuerbare Energien, energieeffiziente Altbausanierungen und Neubauten sowie Förderungen und Finanzierungsmöglichkeiten, das Erneuerbare-Wärme-Gesetz und den Energiepass und vieles mehr zu informieren. Zur persönlichen Beratung beim unabhängigen Energieberater sollten Baupläne des Gebäudes, aktuelle Energieabrechnungen (Öl, Gas, Strom) sowie das Schornsteinfegerprotokoll mitgebracht werden.
Ansprechpartner vor Ort in Wangenist Herr Aßfalg, Tel.: 07522 / 74-159.
Das Energie-Sparbüchle des Umweltministeriums Baden-Württemberg gibt Ihnen Tipps, wo die großen und kleinen Einsparpotenziale stecken und zeigt Ihnen vor allem auch auf, wie einfach und schnell Sie im Alltag Energie sparen und Kosten senken können.
Über Energieeinsparmöglichkeiten im Altbau informiert das Projekt Zukunft Altbau der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH (Info-Hotline: 08000 / 12 33 33).
Weitere interessante Informationen über Energie erhalten Sie auch beim Bund der Energieverbraucher.
Netze BW bietet mit dem NETZMonitor neben den Einblicken in den Energieverbrauch und die Energieeinspeisung auch aktuelle Störungsmeldungen und die Möglichkeit, Zählerstände mitzuteilen und eine Photovoltaik-Anlage anzumelden.
Was ist die kommunale Wärmeplanung?
Die Erstellung eines kommunalen Wärmeplans ist als große Kreisstadt eine Pflichtaufgabe. Bei der kommunalen Wärmeplanung wird ein Fahrplan erstellt, wie bis zum Jahr 2040 die Wärmeversorgung auf der Gemarkungsfläche der Stadt Wangen im Allgäu klimaneutral erfolgen kann. Dieser dient sowohl der Stadtverwaltung, als auch allen anderen lokalen Akteuren, als informatives und strategisches Planungsinstrument. Der Plan soll die Menschen bei Investitionsfragen bezüglich der eigenen Heizung unterstützen.
Nach dem Klimaschutz- und Klimaanpassungsgesetz des Landes Baden-Württemberg wird der kommunale Wärmeplan alle sieben Jahre fortgeschrieben, d.h. Grenzen von Wärmenetzeignungsgebieten können sich in Zukunft verschieben.
Wie lief die kommunale Wärmeplanung ab?
In Zusammenarbeit mit der Greenventory GmbH aus Freiburg hat die Stadt Wangen im Allgäu an der Erstellung des kommunalen Wärmeplans gearbeitet. Am Beginn der kommunalen Wärmeplanung stand die Bestandsanalyse. Hierzu wurden Verbrauchs- und Bedarfsdaten erhoben und ausgewertet. Im Rahmen der Potenzialanalyse wurde das Potenzial von erneuerbaren Wärmequellen analysiert. Dabei wurden unterschiedliche Quellen betrachtet, wie z.B. Solarthermie, Photovoltaik, Biomasse oder Flusswärme. Im Rahmen der Potenzialanalyse wurde auch das Einsparpotential einer energetischen Sanierung aller Gebäude betrachtet. Ebenso wurden entsprechende Eignungsgebiete ermittelt, in welchen die Errichtung von Wärmenetzen technisch sinnvoll sein könnte.
Auf Basis der Bestands- und Potenzialanalyse wurde ein Zielszenario für das Jahr 2040 ausgearbeitet. Dieses Szenario zeigt auf wie eine klimaneutrale Wärmeversorgung im Jahr 2040 funktionieren kann.
Die abschließende Wärmewendestrategie beschreibt den Weg dorthin und mit welchen Maßnahmen dieser Weg beschritten werden kann. Dabei werden in Wangen im Allgäu sechs Maßnahmen priorisiert. Dazu zählt die Nachverdichtung des Bestandnetzes der Stadtwerke Wangen, verschiedene Nahwärmenetzerweiterungen (siehe unten), sowie die Planung und Ausführung eines neuen Heizwerks. Die Maßnahmen der Wärmewendestrategie wurden zusammen mit der Greenventory GmbH und im Rahmen der Energieteamsitzungen erarbeitet.
Abschlussbericht Kommunaler Wärmeplan Wangen im Allgäu (PDF)
Wie wirkt sich der Beschluss des kommunalen Wärmeplans durch den Gemeinderat aus?
Da der Kommunale Wärmeplan einen rein informativen und strategischen Charakter besitzt, werden mit dem Beschluss keine direkten rechtlichen Auswirkungen für die in Wangen lebenden Bürgerinnen und Bürger ausgelöst. Ziel des kommunalen Wärmeplans ist es, Privathaushalten, Betreiberfirmen von Wärme-, Gas- und Stromverteilnetzen, Personen mit Gebäudeeigentum, sowie Industrie und Gewerbe Planungs- und Investitionssicherheit zu geben.
Was sind Wärmenetzeignungsgebiete und wo weist die Stadt Wangen im Allgäu welche aus?
Wärmenetzeignungsgebiete entstehen dort, wo eine hohe Besiedlungsdichte herrscht. Nur dort ist es technisch sinnvoll, Gebäude über ein Wärmenetz zu versorgen. Damit ergeben sich Wärmenetzeignungsgebiete hauptsächlich in zentralen Bereichen der Kernstadt sowie teilweise in den Siedlungskernen der Ortschaften. Dass im Abschlussbericht des kommunalen Wärmeplans ein Bereich als Wärmenetzeignungsgebiet gekennzeichnet ist, bedeutet aber nur, dass dort grundsätzlich passende Voraussetzungen in technischer wie auch in wirtschaftlicher Sicht für die Umsetzung eines Wärmenetzes vorhanden sind. Damit ist keine Aussage getroffen ob dies tatsächlich umgesetzt wird oder durch wen dies geschehen könnte. Abgeleitet von der Darstellung der Wärmenetzeignungsgebiete wurden jedoch mehrere Maßnahmen durch den Gemeinderat zur Umsetzuaretsrng beschlossen.
In welchen Bereichen ist ein Anschluss an ein Wärmenetz jetzt oder in Zukunft möglich?
Die Stadtwerke Wangen betreiben bereits ein Nahwärmenetz, daher hat die Nachverdichtung und die Erweiterung dieses Netzes hohe Priorität. Das Netz erstreckt sich über die folgenden Bereiche und Anschlüsse können in diesen Bereichen einfach realisiert werden:
Zudem gibt es im Bereich Epplings ein von der Baugenossenschaft Wangen betriebenes kleineres Nahwärmenetz.
Der Beginn des Ausbaus des Nahwärmenetzes der Stadtwerke in den kommenden fünf Jahren ist in folgenden Bereichen der Kernstadt geplant:
Darstellung der Gebiete
Übersichtskarte mit den unterschiedlichen Gebieten der Wärmeplanung in Wangen (PDF)
Ich wohne in einem Gebiet, in dem bereits ein Wärmenetz besteht oder in dem ein Ausbau in der nächsten Zeit geplant ist. Muss ich mich nun an das Wärmenetz anschließen? Wie kann ich mich an das Wärmenetz anschließen?
Die Haushalte in bestehenden Wärmenetzgebieten sind nicht dazu verpflichtet sich an dieses Wärmenetz anzuschließen. Die Nachverdichtung und Erweiterung des Nahwärmenetzes in Wangen im Allgäu soll die Menschen aus wirtschaftlicher und nachhaltiger Sicht überzeugen, sich an dieses anzuschließen. Der Erlass eines Anschluss- und Benutzungszwangs ist derzeit nicht geplant.
Bei Interesse an einem Anschluss an das Nahwärmenetz der Stadtwerke nehmen Sie bitte Kontakt mit den Stadtwerken Wangen im Allgäu auf (Reinhold Lampater, 07522/ 74-191; reinhold.lampater@wangen.de).
Ich wohne in einem Eignungsgebiet für Nahwärme, in dem ein Ausbau für die nächsten Jahre noch nicht vorgesehen ist. Was bedeutet das für mich?
In diesem Fall gelten die Bestimmungen des Gebäudeenergiegesetzes (kurz: GEG) bei Neubau oder Austausch der Heizung. Ein Anschluss an das Wärmenetz der Stadtwerke ist voraussichtlich in den nächsten fünf Jahren noch nicht möglich. Gegebenenfalls ergibt sich in Zusammenarbeit mit benachbarten Liegenschaften die Möglichkeit zum Aufbau eines kleineren Wärmenetzes, das mehrere Gebäude über eine zentrale Wärmeerzeugungsanlage versorgt. Eine weitere Möglichkeit ist, dass ein Energieversorgungsunternehmen in entsprechendem Gebiet ein Wärmenetz ausbaut.
Ich wohne außerhalb eines Wärmenetzeignungsgebietes, was bedeutet das für mich?
Die Gebiete außerhalb der für eine Nahwärmeversorgung geeigneten Gebiete können auch in Zukunft nur dezentral versorgt werden. Mehrere mögliche und nachfolgend aufgeführte Einzellösungen sind in diesen Gebieten denkbar. Eine erste Einschätzung für Ihre Immobilie können Sie mithilfe des Heizungswegweisers erhalten. Diesen finden Sie unter folgendem Link: https://www.energiewechsel.de/KAENEF/Redaktion/DE/Dossier/geg-gesetz-fuer-erneuerbares-heizen#heizungswegweiser
Mehr Informationen zu den Auswirkungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und den möglichen Einzellösungen finden Sie unter den häufig gestellten Fragen zum Gebäudeenergiegesetz auf der Seite des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.
Über diesen Link zur Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie können Sie herausfinden ob sich Ihre Immobilie für eine Wärmepumpe eignet. Diese erste Eignungsanalyse hilft ihnen dabei sich ein erstes Bild bzgl. einer Wärmepumpe zu machen.
Fördermittel:
Die energetische Sanierung, der Heizungstausch und die Energieberatung haben gemeinsam, dass sie aktuell vom Staat gefördert werden. Der Austausch alter fossiler Heizungen wird im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude seit 2024 mit bis zu 70 % unterstützt. Zusätzliche / weitere Maßnahmen zur energetischen Sanierung werden mit bis zu 20 % gefördert. Informationen zur Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
Die Energieberatung wird mit maximal 80 % der förderfähigen Maßnahmen bezuschusst.
Beratung:
Eine kostenlose Erstberatung findet über die Energieagentur Oberschwaben statt. Einen Termin können Sie über die Stadt Wangen im Allgäu oder die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg (https://verbraucherzentrale-energieberatung.de/beratung/) vereinbaren.
Benötigen Sie eine Energieberatung für ein Förderprogramme des Bundes finden Sie diese unter https://www.energie-effizienz-experten.de/.
Beratung zur Sanierung durch das Team von Zukunft Altbau am Beratungstelefon (08000 12 33 33, Mo bis Fr. 9-13Uhr) oder per Mail (beratungstelefon@zukunftaltbau.de)
Weiterführende Informationen:
Bei Fragen können Sie sich an Patrick Zembrod (07522/74-193; patrick.zembrod@wangen.de) wenden.
Wangen im Allgäu leistet einen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und der Senkung des CO2-Ausstoßes. Zeichen dafür ist die Auszeichnung mit dem European Energy Award. Dieses Zertifikat bekommen Kommunen, wenn sie ihre Aufgaben auf dem Energiesektor erfüllt haben.
Die Große Kreisstadt Wangen im Allgäu nimmt seit 2006 am European Energy Award teil. Im Zuge der Teilnahme wurden umfangreiche Maßnahmen zur Minderung des Energiebedarfs und Reduzierung der CO2-Emissionen umgesetzt. Für ihre Bemühungen wurde Wangen im Allgäu im Jahr 2021 erneut mit dem European Energy Award Gold ausgezeichnet. Bei der Rezertifizierung im Jahr 2020 konnte sie das Ergebnis von 2016 von 76,2 auf 79,8 Prozent steigern.
Projekte sorgen für höhere Energieeffizienz
Aus den in den letzten vier Jahren umgesetzten Maßnahmen sind zahlreiche Projekte für die Steigerung der Energieeffizienz und den Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien hervorzuheben. Dazu zählen unter anderem die Erweiterung des Biomasseheizwerks der Stadtwerke im März 2018 und der Ausbau der Biomasse-Nahwärmeversorgung durch die Stadtwerke. Zwischen 2017 und 2020 verdoppelte sich die Menge der im Biomasseheizwerk bereitgestellten Wärme. Vier Wasserkraftwerke wurden ertüchtigt beziehungsweise wieder in Betrieb genommen. Zudem nutzen seit 2017 alle kommunalen Stromabnahmestellen zertifizierten Ökostrom oder Strom aus eigenen Wasserkraftwerken beziehungsweise Photovoltaikanlagen der örtlichen Bürgerenergiegenossenschaft. Die Wärmeversorgung aus Abwasserwärme mit Ziel einer Wärmelieferung ab Herbst 2021 für den Bereich ERBA-Areal und Auwiesenweg befindet sich in Vorbereitung.
Wangen investiert in seine Energieinfrastruktur, zum Beispiel in den Aufbau eines eigenen Mittel- und Niederspannungsnetzes für die Stromversorgung kommunaler Gebäude und Anlagen oder in die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED als Contracting-Projekt. Auch die konzeptionelle Arbeit wurde gestärkt durch die Erstellung eines Quartierskonzepts und die Einstellung eines städtischen Mobilitätsbeauftragten.
Den Weg zu Gold schlug die Stadt Wangen bereits 2006 mit dem Beschluss des Gemeinderats ein, mehr für den Klimaschutz zu tun. Das Energieteam, bestehend aus Vertretern der Verwaltung, Gemeinderäten und interessierten Bürgern, traf sich zum ersten Mal im Januar 2007 und erarbeitete ein „Energiepolitisches Arbeitsprogramm“. Es folgten vier externe Zertifizierungsaudits in den Jahren 2009, 2012 und 2016 und 2020.
Dabei wurden die folgenden Handlungsfelder betrachtet:
Entwicklungsplanung und Raumordung
Kommunale Gebäude und Anlagen
Versorgung und Entsorgung
Mobilität
Interne Organisation
Kommunikation und Kooperation
Mittlerweile nehmen mehr als 1.340 Kommunen in elf Ländern am European Energy Award teil.
Den eea-Bericht für das externe (Re)-Audit 2020 der Stadt Wangen im Allgäu im PDF-Format können Sie über diesen Link herunterladen.
Eine Reportage über das Engagement der Stadt Wangen für erneuerbare Energien finden Sie über diesen Link.
Weitere Informationen zum EEA finden Sie im Internet auf www.european-energy-award.de.
Der aktuelle Energiebericht 2024 umfasst 68 städtische Gebäude.
Seit dem Jahr 2018 wird von der Stadtverwaltung für die Erfassung und Überwachung des Energieverbrauchs der städtischen Gebäude ein internetbasiertes Energiemanagementprogramm genutzt. In diesem Energiemanagementprogramm waren im Jahr 2024 insgesamt 68 Objekte enthalten, für die eine monatliche Verbrauchsüberwachung stattgefunden hat. Für das Jahr 2024 ergibt sich im Vergleich zum Jahr 2023 und dem Basisjahr 2015 für den Energie- und Wasserverbrauch und die CO2-Emissionen für diese Gebäude folgende Entwicklung (siehe auch Tabellen „Gesamtressourcenverbrauch im Jahresvergleich“ und „Emissionsentwicklung CO2 (bereinigt) im Jahresvergleich“:
| Medium | Veränderung in Prozent gegenüber Vorjahr | Veränderung in kWh/Liter/m³ gegenüber Vorjahr | Veränderung in Prozent gegenüber Basisjahr | Veränderung in kWh/Liter/m³gegenüber Basisjahr |
| Wärme (witterungsbereinigt) | + 0.98 % | - 96.052 kWh | - 1,68 % | - 169.568 kWh |
| Strom | + 8,18 % | + 180.449 kWh | - 0.01 % | - 239 kWh |
| Wasser | + 3,84 % | + 1.653 m³ | + 0,09 % | + 3.728 m³ |
| CO2 (witterungsbereinigt) | + 1,73 % | + 31 Tonnen | - 24,62 % | - 593 Tonnen |
Die energierelevanten Daten zu den einzelnen Gebäuden sind im Energiebericht ab Seite 9 aufgeführt.
Die digitale Ausgabe des Klimasparbuches 2023 für das württembergische Allgäu im PDF-Format können Sie über diesen Link herunterladen.
PV-Scouts sind von der Energieagentur Ravensburg geschulte Privatpersonen, die interessierte Eigenheimbesitzer hinsichtlich einer Photovoltaikanlage kostenfrei beraten und somit den Weg hin zur Sonnenenergienutzung weisen – ein Angebot von Bürger/innen für Bürger/innen!
Gemeinsam mit Ihnen suchen PV-Scouts nach einer zukunftsfähigen Lösung für die Deckung Ihres Strombedarfs. Sie helfen dabei, Ihr Dach zu beurteilen, berichten aus eigenen Erfahrungen und geben Informationen weiter, zum Beispiel zu Förderungen, Eigenstromnutzung, Möglichkeiten der Stromspeicherung, der Integration eines Elektrofahrzeugs etc.
Interessierte können sich für eine kostenlose und unverbindliche Beratung melden unter info@eb2bw.de
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Landekreises Ravensburg unter www.rv.de/pv-scouts.
Seit ihrer Gründung am 04.12.2008 hat die BürgerEnergiegenossenschaft Region Wangen eG bereits eine stattliche Anzahl von Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Dächern in Göttlishofen, Esseratsweiler, Wangen und Kißlegg realisiert. Rund 550 Mitglieder haben dafür Anteile gezeichnet. Aktuell befassen sich Vorstand und Aufsichtsrat neben der Installation von PV-Anlagen aber auch mit einem möglichen neuen Projekt im Bereich der Erneuerbaren Energien. In Zusammenarbeit mit der Stadt Wangen arbeiten die Verantwortlichen der BürgerEnergiegenossenschaft daran, eine Restwasserkraftanlage am Argenwuhr an der Isnyer Brücke zu realisieren.
Die BürgerEnergiegenossenschaft verfolgt folgende Ziele:
Städtische Galerie in der Badstube: Sanierung der Präsentationsbeleuchtung in LED-Technik, 2023
Durch die Umstellung auf LED-Beleuchtung spart die Galerie in der Badstube 85% ihres bisherigen Strombedarfs.
Gefördert durch:
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
Nationale Klimaschutzinitiative
KSI: Sanierung der Straßenbeleuchtung mittels LED-Technik in Teilen der Stadt Wangen im Allgäu sowie in Teilen der Ortschaften Roggenzell und Primisweiler im Jahr 2021/22
Förderzeitraum:
01.09.2021 bis 31.08.2022
Förderkennzeichen: 03K17234
Beteiligte Partner:
Auftraggeber: Große Kreisstadt Wangen im Allgäu
Auftragnehmer: Netze BW, 88400 Biberach
Um den Klimaschutz aktiv voranzutreiben hat sich die Große Kreisstadt Wangen im Allgäu dazu entschlossen, die Straßenbeleuchtung sukzessive zu sanieren und auf LED-Technik umzurüsten. Die bisherige Beleuchtung verursacht durch den hohen Stromverbrauch unnötige Emissionen und Kosten. Um den Energieverbrauch und die damit einhergehenden Emissionen und Kosten zu reduzieren wird im Jahr 2021/22 die Straßenbeleuchtung in Teilbereichen der Stadt Wangen sowie den Ortschaften Roggenzell und Primisweiler auf LED-Technik umgerüstet.
Die berechneten jährlichen Einsparungen durch die Beleuchtungssanierung in den modernisierten Bereichen liegen bei rund 55.510 kWh Strom sowie 32.751 kg CO2-Emissionen.
Neben der Energie- und Emissionseinsparung reduziert sich durch das gerichtete Licht der LED-Leuchten die „Lichtverschmutzung“ in diesen Bereichen, da lediglich die Verkehrsflächen beleuchtet werden und private Flächen im dunkeln bleiben. Weiterhin ergibt sich durch die neuen Leuchten vor allem in den verkehrsarmen Zeiten eine bessere Ausleuchtung, da hier nicht mehr einzelne Leuchten ausgeschaltet, sondern alle Leuchten gleichermaßen in der Leistung reduziert werden.
Darüber hinaus wurde die Lichtfarbe der Straßenbeleuchtung im Zuge der Modernisierung ebenfalls optimiert. Die Lichtfarbe wurde auf 3.000 K (Warmweiß) abgesenkt, wodurch ein angenehmeres „Lichtklima“ entsteht.
Weiterhin ist die Anlockwirkung auf Insekten durch LED-Leuchten mit einer Lichtfarbe von 3.000 K deutlich geringer als bei anderen Leuchtmitteln.
Gefördert durch:
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz
Nationale Klimaschutzinitiative
KSI: Sanierung der Hallenbeleuchtung der Argensporthalle Wangen im Allgäu
Förderzeitraum: 01.05.2018 – 30.04.2019
Förderkennzeichen: 03K08618
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
Um den Klimaschutz aktiv voranzutreiben hat sich die Große Kreisstadt Wangen im Allgäu dazu entschlossen, die Beleuchtung der Argensporthalle zu sanieren und auf LED-Technik umzurüsten. Die bisherige Beleuchtung verursacht durch den hohen Stromverbrauch unnötige Emissionen und Kosten.
Die berechneten jährlichen Einsparungen durch die Sanierung der Beleuchtung liegen bei 56.250 kWh/a sowie 664 t CO2-Einsparungen.
Gefördert durch:
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz
Sanierung der Straßenbeleuchtung Sportplatz Deuchelried im Jahr 2023/24
ZUG: Sanierung der Straßenbeleuchtung mittels LED-Technik in Teilen der Stadt Wangen im Allgäu sowie in Teilen der Ortschaften Haslach, Primisweiler und Flutlicht Sportplatz Deuchelried
Förderzeitraum: 01.05.2023 - 31.12.2024
Förderkennzeichen: 67K22483, 67K22100
Beteiligte Partner:
Auftraggeber: Große Kreisstadt Wangen im Allgäu
Auftragnehmer: SITECO GmbH, 83301 Traunreut
Um den Klimaschutz aktiv voranzutreiben hat sich die Große Kreisstadt Wangen im Allgäu dazu entschlossen, die Straßenbeleuchtung sukzessive zu sanieren und auf LED-Technik umzurüsten. Die bisherige Beleuchtung verursacht durch den hohen Stromverbrauch unnötige Emissionen und Kosten. Um den Energieverbrauch und die damit einhergehenden Emissionen und Kosten zu reduzieren wird im Jahr 2023/24 die Straßenbeleuchtung in Teilbereichen der Stadt Wangen sowie den Ortschaften Haslach und Primisweiler auf LED-Technik umgerüstet.
Die berechneten jährlichen Einsparungen durch die Beleuchtungssanierung in den modernisierten Bereichen liegen bei rund 70.762 kWh Strom sowie 39.545 kg CO2-Emissionen.
Neben der Energie- und Emissionseinsparung reduziert sich durch das gerichtete Licht der LED-Leuchten die „Lichtverschmutzung“ in diesen Bereichen, da lediglich die Verkehrsflächen beleuchtet werden und private Flächen im dunkeln bleiben. Weiterhin ergibt sich durch die neuen Leuchten vor allem in den verkehrsarmen Zeiten eine bessere Ausleuchtung, da hier nicht mehr einzelne Leuchten ausgeschaltet, sondern alle Leuchten gleichermaßen in der Leistung reduziert werden. Darüber hinaus wurde die Lichtfarbe der Straßenbeleuchtung im Zuge der Modernisierung ebenfalls optimiert. Die Lichtfarbe wurde auf 3.000 K (Warmweiß) abgesenkt, wodurch ein angenehmeres „Lichtklima“ entsteht.
Weiterhin ist die Anlockwirkung auf Insekten durch LED-Leuchten mit einer Lichtfarbe von 3.000 K deutlich geringer als bei anderen Leuchtmitteln.
Kontakt:
Große Kreisstadt
Wangen im Allgäu
Armin Koppold
Postanschrift: Marktplatz 1
Dienstsitz: Herrenstraße 5
88239 Wangen im Allgäu
Tel. 07522-74189
Fax 07522-74188
armin.koppold@wangen.de
