Bereits mehr als 100 junge Turmfalken beringt

Zwei Männer stehen in einem Raum und arbeiten zusammen. Einer hält eine Zange, während der andere kleine Vögel in der Hand hat. Beide konzentrieren sich auf die Aufgabe. Der Mann links hat graue Haare und einen Bart, der andere trägt eine Mütze.

Gerhard Lang und Stefan Gufler (von links) beim Beringen der Jungvögel.

Zwei Hände halten ein Küken, während eine andere Hand mit einer Zange arbeitet. Die Person mit der Zange scheint etwas an den Fuß des Küken zu befestigen. Im Hintergrund ist ein verschwommener orangefarbener Stoff zu sehen.

Die Population der Turmfalken wächst. Jetzt wurden die 100. und 101. Vogeljungen beringt.

Das Team Gerhard Lang vom NABU und Stefan Gufler vom städtischen Bauhof stieg dafür ins Martinstor. Im Nest im dortigen Brutkasten wurden sieben Eier bebrütet. Die Jungen sind inzwischen geschlüpft und werden von den Eltern mit Mäusen und anderen Leckereien versorgt. 
Die Gänsesäger im Pulverturm waren auch wieder produktiv. Sie hatten dieses Jahr die Wohnung mit den Turmfalken getauscht und zogen damit in die untere Wohnung ein. Inzwischen sind alle Jungen geschlüpft und haben bereits ihre Spezialdisziplin, das „Turmspringen“, erfolgreich hinter sich, wie Gerhard Lang es formuliert. Dies ist tatsächlich wörtlich zu nehmen, denn die Nestflüchter stürzen sich oft aus großer Höhe hinunter Richtung Wasser. Dort lassen sie sich häufig im Mama-Taxi transportieren. Rund zwei Monate werden sie von den Eltern betreut, bis sie in die Selbstständigkeit entlassen werden.  
Auch die Störche sorgen wieder für reichlich Nachwuchs. Allein auf dem Rathausdach werden vier Jungvögel herangezogen.