Das Standesamt registriert 2023 fast so viele Neugeborene wie im Vorjahr

Babyfüße mit Blume

657 Geburten wurden in Wangen beurkundet, 187 davon waren Wangener Kinder.

Das Standesamt der Stadt Wangen hat seine Jahresbilanz 2023 vorgelegt. 1468 Mal wurden Personenstandsfälle beurkundet. 

Für das Einwohnermelderegister heißt das Folgendes: Das Statistische Landesamt geht von 27 534 Einwohnern insgesamt aus. Nach der eigenen städtischen Zählung müssten es aber 28 401 Einwohner sein (Stichtag jeweils 30. September 2023).

Insgesamt beurkundete das Standesamt-Team die Geburt von 663 Kindern und damit fast gleich vielen wie im Vorjahr, als es 657 waren.  Buben und Mädchen hielten sich fast die Waage mit 329 zu 334. 163 Kinder wohnen davon auch in Wangen. Leni und Nora führen die Rangliste der Namen mit jeweils acht Nennungen an. Sieben Kinder wurden Lea genannt. Bei den Buben liegt Jakob mit elfmal vor Luca (8) und Paul (7).

Etwas weniger Brautpaare gaben sich das Ja-Wort (162 in 2023 gegenüber 182 im Vorjahr. 63 Paare und damit 39 Prozent hatten einen auswärtigen Wohnsitz. Immer wieder interessant ist die Frage, wie die Paar es mit der Namensführung halten. Für getrennte Namensführung entschieden sich 30 Paare und damit drei weniger als im Vorjahr. 15mal wurde der Namen des Partners/ der Partnerin hinzugefügt. Den Geburtsnamen des Mannes nahmen 122 Paare (149 im Jahr 2022), zehn entschieden sich für den Namen der Frau gegenüber neun im Vorjahr.
 
Die Zahl der Sterbefälle stieg leicht an von 619 im Jahr 2022 auf 633 im vergangenen Jahr. Der Anteil der Wangener Bürger liegt bei 39 Prozent. Die Sterbefälle verteilen sich so: OSK 260 (Vorjahr: 292), Hospiz 85 (67), Fachklinik 99 (89), Altenheime 59 (79) und in Wohnungen und sonstigen Orten starben 130 Personen gegenüber 92.

Mit 349 Personen sind weniger Personen aus den Kirchen ausgetreten als im Vorjahr (402). Dennoch bleibt diese Zahl auf hohe Niveau. So verteilen sich die Austritte: katholisch 274, evangelisch 75.