Narrenvater Sascha, der Eitle von Ibanien, freut sich über den Schlüssel zum Rathaus. OB Michael Lang gibt ihm Tipps für die Arbeit.
Mit vielen Schelle, schelle, schell-au, Tuschs durch die Stadtkapelle und Musik der Schalmeien haben die Wangener Narren den Narrenbaum gestellt.
Der Narrenbaum steht auf dem Wangener Marktplatz. Nach drei Jahren wieder können die Narren ihre Fasnet feiern, wie sie es gern tun. So in etwa sagte es Büttel Uli Bader bei der Begrüßung. Nun könne die Wahrheit der Narren über den täglichen Wahnsinn gewinnen. Es folgte, was folgen muss – der Bückling des an Fesseln auf die Bühne gezerrten Oberbürgermeisters Michael Lang. Er tat sich damit ebenso wenig schwer, wie mit einer launigen Ansprache. Er lobte die Narren für gemeinschaftliches Durchhhalten in der Zeit der Pandemie und für die Kreativität, mit der sie trotz allem ein bisschen feierten. Der Bauhof habe in jedem Jahr den Narrenbaum gestellt, zum Zeichen dass die Fasnet einfach immer ist.
Den Narren gab er für ihre aktuelle Arbeit mit auf den Weg, sie mögen doch sehen, wie man das mit der Brücke in Herfatz gut hinbekommt, damit man im Sommer von dort nach Wangen kommen kann. „Vielleicht habt ihr eine Idee!“ sagte er. Außerdem - wo sie schon mit Bäumen setzen und stellen Erfahrung hätten, könnten sie sich ins Landesgartenschaugelände begeben und dort einige der 3000 Bäume im Gelände pflanzen, damit sie gedeihen bis 2024. Das alles nur, wenn es die Zeit der Narren erlaubt. Allen Narrenzünften aus den Ortschaften ebenso wie aus der Kernstadt wünschte er eine schöne, begeisternde Fasnet!
Die Freundlichkeiten wurden ihm nicht gedankt. Narrenvater Sascha, der Eitle von Ibanien, meinte, es sei Zeit Gas zu geben bei der Ausweisung von Gewerbeflächen, weil dann auch die Schulden der Stadt beglichen werden könnten. Außerdem könne man sich die Vignette an Fahrrad hängen, weil man für ein Auto keinen Parkplatz finde.
Schließlich lud er die Wangener zum Hemedglonkerumzug am Samstag, 18. Februar 2023, um 20.11 Uhr ein.