Stadtpräsident Hans Mäder übergab eine Namenstafel für den „Schweizer Platz“ an Oberbürgermeister Michael Lang.
Morgens war der langjährige Werber für die Freundschaft beider Städte, Ruedi Schär, mit Freunden sowie unterstützt von Fabienne Bettschen und Joachim Allmendinger an einem Marktstand vor dem Bürgeramt und verkaufte Wiler Produkte: Wein, Käse und den berühmten Mandelfisch. Allein 18 Kilogramm Käse ging weg. Dazu gab es viele Infos zur Stadt Wil. Denn – wie sollte doch Hans Mäder am Abend schmunzelnd sagen – Schweizer würden immer „in Fränkli“ denken und Wil hoffe auf viele Besucher des Hofs zu Wil.
Wiler Brunnen sprudelt wieder
Nachmittags ging es für die angereisten Wilerinnen und Wiler auf einen Stadtrundgang, der beim Wiler Brunnen beim St. Galler Klostergarten steht und jetzt auch wieder läuft. Aktuell sprudelt das Wasser provisorisch, spätestens nächstes Jahr soll dauerhaft Frischwasser fließen, so dass man dann dort wie an allen Wangener Brunnen das Wasser trinken kann – auch wenn es aus rechtlichen Gründen nicht als Trinkwasser deklariert ist. Beide Stadtoberhäupter nahmen den Brunnen wieder in Betrieb und spritzen dazu das Wasser aus dem Trog.
Schweizer Platz hat eine Namenstafel
Die Pause wurde stilecht am „Schweizer Platz“ mit einem Imbiss eingelegt. Dort übergab Hans Mäder eine Tafel mit der Aufschrift, so dass nun jedermann weiß, dass dies wirklich der Schweizer Platz ist. Unter den Vertretern der Stadtpolitik fanden sich direkt Monteure. Auch die Wangener hatten ein Geschenk dabei und zwar für Ruedi Schär. Er war so oft in Wangen, so dass Fabienne Bettschen sein Gesicht in ein Flugzeug-Foto montiert hatte mit der Aufschrift „Schär Force 1“, angelehnt an den Namen der Maschine des Präsidenten der USA „Airforce one“.
Info: Fragt man das Internet, wie viele Städteverbindungen es zwischen der Schweiz und Deutschland gibt, so zeigt Wikipedia 25 Partnerschaften bisher – Wil und Wangen kommen jetzt als Nummer 26 dazu.