Der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz steht

Der Baum hängt am Kran über dem Marktplatz.
Der Christbaum auf dem Anhänger beim Einfädeln in die Herrenstraße
Der Baum steht aufrecht. Kinder schauen zu.

Wie schwierig es für die Männer und Frauen vom städtischen Bauhof in diesem Jahr war, die große Blauzypresse in die Stadt zu bekommen, sieht man ihr gar nicht an. Der rund 17 Meter hohe Baum erscheint schlank. Doch wie so oft lagen bei diesem Transport die Tücken im Detail und konnten so nicht vorhergesehen werden.

Als Nadelöhr zeigte sich wie schon früher die Baustelle in der Schmiedstraße. Es galt, den Kran am ehemaligen Thiermannhaus zu umschiffen. Dabei zeigte sich, dass die nach unten hängenden Äste der Blauzypresse empfindlich reagierten und an den Aufstellern des Krans leicht brachen. Das Bauhofteam reagierte prompt und hob sie an. Und so ging es zeitweise nur Zentimeter um Zentimeter voran. Die nächste Schwierigkeit ergab sich beim Einbiegen in die Herrenstraße. Dort füllte der Transport beinahe die gesamte Straßenbreite aus und musste vorsichtig am frisch sanierten Marienbrunnen vorbeigezirkelt werden. Es musste heftig rangiert werden, bis es schließlich geradeaus zum Marktplatz gehen konnte.  

Auch dort leistete das Team um Robert Bollerhey, beim städtischen Bauhof verantwortlich unter anderem für Grünanlagen und Stadtgärtnerei, ganze Arbeit, bis das Schmuckstück sicher stand. Bis zum Wochenende werden noch die Lichter angebracht, so dass der Baum bis zu seinem Abtransport im Januar noch einmal richtig glänzen kann. 

Der Einsatz heute stand unter winterlichen Vorzeichen. Weil der Wetterbericht Schnee und Glätte vorhergesagt hatte, war in der Früh ein Teil des eingespielten Teams unterwegs um zu streuen, wie Robert Bollerhey erklärte. Also mussten einige Neulinge ran, die sich so mit den Tücken des Geschehens vertraut machen konnten.