Der Hitzeaktionstag findet am 11. Juni 2026 statt und dient der Sensibilisierung der Bevölkerung. Neben der Aufklärung über Gefahren geht es vor allem darum, wie wir uns und andere während Hitzeperioden am besten schützen können.
Die Bundesärztekammer ruft in diesem Jahr bereits zum vierten Mal einen bundesweiten Hitzeaktionstag aus. Im Mittelpunkt des diesjährigen Hitzeaktionstags steht das gemeinsame Handeln von Politik, Wissenschaft und Bevölkerung angesichts der steigenden Bedrohung durch Extremhitze.
Auch bei uns im Kreis Ravensburg nehmen die heißen Tage mit Temperaturen über 30°C zu. Während es im Zeitraum von 1961 bis 1990 im Mittel einen heißen Tag pro Jahr gab, waren es zwischen 1996 und 2025 sechs Tage pro Jahr. Hitze belastet alle, kann aber für bestimmte Personengruppen besonders gefährlich werden. Dazu gehören ältere, pflegebedürftige und/oder vorerkrankte Menschen, Schwangere, Säuglinge und Kinder sowie Menschen mit Behinderung, Obdachlose und Menschen, die im Freien arbeiten. Hohe Temperaturen können zu Überhitzung sowie zu Dehydrierung führen und belasten damit vor allem das Gehirn, den Kreislauf und die Nieren. Vorerkrankungen von Herz, Lunge und Nieren können sich verschlimmern und auch Frühgeburtsraten erhöhen sich bei Hitzewellen. Auch nehmen hitzebedingte Todesfälle in Europa zu. Frau Dr. Barbara Segelbacher, Leiterin des Amtes für Gesundheit und Stationäres Wohnen, betont: „Wir dürfen Hitze und ihre gesundheitlichen Gefahren nicht unterschätzen. Vielmehr sollten wir uns auf die zunehmenden Hitzewellen vorbereiten und an besonders heißen Tagen Schutzmaßnahmen ergreifen.“
| Wie können wir uns und andere bei Hitze schützen? |
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