Die Gugelnarren haben am Gumpigen Donnerstag morgen ihre Runden in den Ämtern gedreht. Dort wurde aufgesagt, was im vergangenen Jahr alles nicht so gut lief. Die Landesgartenschau gab dabei – zum Glück – kaum etwas her.
Einziger Kritikpunkt: Die Schelle der großen Kuh hätte nicht aus Messing, sondern eine weiß-rote sein sollen. Dafür gab es anderes anzusprechen: Zum Beispiel dass erst an den Bau der Bahnunterführung geglaubt wird, wenn tatsächlich die Straße gesperrt ist. Außerdem stellten die Narren fest, dass OB Lang – bisher nicht als großer Kostümträger bekannt – im Jahr 2024 offensichtlich einen neuen Weg eingeschlagen. So trug er beim Zunftmeisterempfang ein Hudelmale-Häs der Kißlegger Narrenzunft und beim Deutschen Trachtenfest einen Gehrock mit Hut. Wie schon beim Narrenbaumstellen wurde deshalb verlangt, doch nun auch ein Häs der Kuhschelle weiß-rot zu tragen.
Ein riesiges Aufgebot traf sich vor der Mittagszeit im Tiefbauamt, um den zum 1. April scheidenden Baudezernenten Peter Ritter gebührend und närrisch zu verabschieden und seinem Nachfolger Hubert Meßmer, gleich mitzuteilen, was man von ihm erwartet. In Anspielung darauf, dass Peter Ritter ein geselliger Mensch ist, mutmaßten die Narren, er habe möglicherweise die größte Verwaltungsbar in seinem Büro. Der neue Baudezernent solle daran anknüpfen.