Deutlich mehr Zuzüge (1797) als Wegzüge (1378) haben die Stadt Wangen im Jahr 2025 auch weiter wachsen lassen. Aktuell leben in Wangen 28 742. Diese Bilanz legt das Standesamt Wangen in seinem Jahresrückblick vor.
Im vergangenen Jahr wurden dort insgesamt 1517 Personenstandsfälle bearbeitet. Die Zahl der Geburten war in diesem Fall nicht ursächlich für den großen Anstieg der Einwohnerzahl. Sie ging – wie überall im Land – zurück: von 702 im Jahr 2024 auf 651 im Jahr 2025. Gleichzeitig stieg die Zahl der in Wangen gestorbenen Personen auf 688 (Vorjahr 655) an. Der Anteil der Wangener Bürgerschaft an dieser Zahl liegt bei genau einem Drittel. Gestiegen ist auch wieder die Zahl der Kirchenaustritte. 2025 schieden insgesamt 321 Personen (Vorjahr 264) aus der römisch-katholischen (259) und evangelischen Kirchen (62) aus. Mit 173 haben sich exakt gleich viele Ehepaare in Wangen das Ja-Wort gegeben wie im Jahr zuvor.
2025 wurden 343 Buben (Vorjahr: 369) und 308 Mädchen (Vorjahr: 333) geboren. Keins der Kinder wurde als divers oder unbestimmt eingetragen. Echte Wangener Kinder waren es 192 (Vorjahr: 175), 459 (Vorjahr: 527) wohnen mit ihren Familien auswärts.
Bei der Namensgebung für die Kinder hat sich der Trend zu kurzen Namen fortgesetzt. Nur die Erstplatzierten bei den Buben und Mädchen sind unangefochten: Romy wurde siebenmal genannt, Paul sogar achtmal. Bei den Mädchen folgen mit je fünf Nennungen Frieda, Leonie, Lia, Mathilda, Mia und Rosa. Viermal wurden Emma, Ida, Jule, Leni, Marie und Nele genannt. Bei den Buben haben Finn und Theo mit je sechs Nennungen den zweiten Platz inne. Danach folgen auf Platz drei je fünfmal Ben, Hannes, Jakob, Leano, Leo, Moritz, Nils und Toni.
Unter den frisch getrauten Ehepaaren entschieden sich wie im Vorjahr 38 für eine getrennte Namensführung. 135 Paare nahmen wie im Jahr zuvor einen gemeinsamen Ehenamen an, in 113 Fällen (Vorjahr 120) war es der Geburtsname des Mannes, 22 (Vorjahr: 15) war es der Name der Frau. 14-mal (Vorjahr: 6) entschieden sich die Paare für eine Namenshinzufügung.
Unter den 688 Verstorbenen waren 369 männlich (Vorjahr 337), 319 weiblich (Vorjahr: 318). In Wangen wohnten 228 (Vorjahr 243), 460 (Vorjahr 412) kamen von auswärts. In der OSK starben 315 (Vorjahr: 291), im Hospiz 78 (Vorjahr: 88) und in den Fachkliniken 141 (Vorjahr: 107) Personen. In den Seniorenheimen starben 69 (Vorjahr: 72) Menschen, in ihrer Wohnung oder an einem anderen Ort 85 (Vorjahr: 97).
Die Übersicht des Standesamts finden Sie hier: t3://file?uid=8757